30.07.2019 - 12:40 Uhr
GebenbachSport

DJK Gebenbach: Nächste Partie nicht in den Sand setzen

Dass die Elf von Trainer Maloku nach zwei Spielen in der Bayernliga Nord noch immer keinen Zähler auf dem Konto hat, verwundert etwas. Die nächste Chance zur Verbesserung der Lage gibt's am Mittwoch, 31. Juli.

Wenn nur der Torwart nicht im Weg stünde: Dominik Haller (links) scheitert am Großbardorfer Keeper Julian Schneider (rechts). Jetzt bietet sich die Gelegenheit gegen den 1. FC Sand, es besser zu machen.
von Autor MREProfil

Um 18.30 Uhr ist der 1. FC Sand der Gegner vor heimischer Kulisse. Das Team aus Unterfranken ist in gewisser Weise auch ein Familienunternehmen, nämlich das der Familie Schlereth. Trainer Dieter Schlereth coacht die Sander seit vergangenem Jahr, im Sturm wühlt Sohn Thorsten Schlereth und im Mittelfeld zieht der Jüngste im Bunde, Danny, seine Kreise - wenn er nicht wie wegen eines Muskelfaserrisses ausfallen würde.

Neben der Familienachse besonders wichtig bei den Gästen der DJK Gebenbach: Abwehrkante Johannes Bechmann, der bereits Erfahrung in der Regionalliga in Schweinfurt sammeln konnte, sowie Stürmer Shaban Rugovaj, der im Vorjahr erfolgreichste Stürmer (11 Treffer), der auch in den bisherigen Partien zwei Tore erzielen konnte. Darauf hofft man natürlich in Sand auch heute, denn man fahre schließlich nicht nach Gebenbach, "um was abzuschenken", sondern wolle wenn möglich, schon etwas mitnehmen, heißt es seitens der Gäste.

Was diese bisherigen Spiele betrifft, so kann man schon einen kleinen Vergleich zwischen den Kontrahenten ziehen, da es schon gegen die gleichen Gegner ging: Gegen Großbardorf setzte es sowohl für die DJK (1:2) als auch für Sand (1:3) eine Niederlage. Während die Sander aber gegen Abtswind 2:0 gewannen, musste Gebenbach am Wochenende erneut mit einer 1:2-Niederlage die Heimreise antreten. Auf diese ersten beiden Partien der Sander folgte dann ein 1:1 beim Aufsteiger Kahl und zuletzt eine 0:1-Heimniederlage gegen Ansbach. Vier Punkte aus vier Spielen konnte - nicht viel, aber trotzdem vier mehr als auf dem Konto der DJK Gebenbach.

Eine Situation, die nicht komplett unerklärlich ist, vergleicht man die kurze Regenerations- und Vorbereitungsdauer der DJK im Gegensatz zu den anderen Teams der Liga. "Wir müssen aufpassen, uns nichts einzureden", betont Trainer Faruk Maloku. Und: "Wir lassen uns nicht unterkriegen." Das selbst zu erarbeitende Spielglück habe den bisherigen Partien gefehlt. "Das ist wieder so ein Spiel, in dem wir nur was zu verlieren haben. Gewinnen wir, ist es vollkommen normal", sagt Maloku. Und: "Wenn wir es schaffen, in Führung zu gehen und die in die Halbzeit zu bringen, könnten wir die zweite Hälfte darauf aufbauen. Unser Ziel ist aber immer, dass es jeder Gegner gegen uns schwer haben muss."

Abgesehen von den Langzeitverletzten Kai Hempel und Johannes Scherm, deren Rückkehr Maloku für den Herbst erwartet, steht ihm der gesamte Kader zur Verfügung. Nur hinter dem Einsatz von Jonas Lindner steht noch ein Fragezeichen.DJK Gebenbach:Nitzbon, Kreiser, Böhm, Biermeier, Ceesay, Gorgiev, Libotovsky, Fischer, Freisinger, Haller, Hofmann, Keilholz, Klahn, Kohler, Lindner (?), Pirner, Becker, Epifani, Seifert

Das ist wieder so ein Spiel, in dem wir nur was zu verlieren haben. Gewinnen wir, ist es vollkommen normal.

Gebenbachs Trainer Faruk Maloku zum Spiel gegen den 1. FC Sand

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