06.08.2019 - 16:54 Uhr
GebenbachSport

DJK Gebenbach im Süd-Nord-Duell in Niederbayern

Nach der englischen Woche in der Fußball-Bayernliga Nord geht es für die DJK Gebenbach gleich wieder weiter im Europapokal-Rhythmus. Diesmal im Pokal.

Trotz des Pokalspiels am Mittwoch liegt der Fokus von Gebenbachs Trainer Faruk Maloku bereits auf dem Wochenende und der Partie gegen Viktoria Kahl.
von Autor MREProfil

Nach der englischen Woche in der Fußball-Bayernliga Nord mit den Partien gegen Abtswind (1:2), Sand (4:2) und Ansbach (3:3) geht es für die DJK Gebenbach gleich wieder weiter im Europapokal-Stil - bedeutet: Einsatz unter der Woche. Diesmal im Toto-Pokal bei der SpVgg Hankofen-Hailing. Anstoß ist am Mittwoch, 7. August, um 18.30 Uhr in Niederbayern.

Es ist das erste Aufeinandertreffen der beiden Teams in einem Pflichtspiel. Eine Gemeinsamkeit haben beide - trotz der gegenseitigen Unbekanntheit - aber dann doch: Beide haben in der Liga aus vier Spielen vier Punkte geholt. Für die Niederbayern um Trainer Gerald Huber, der das Team in der dritten Saison coacht, ist der daraus resultierende Aufenthalt im Tabellenkeller nichts Ungewohntes. Bereits in den vergangenen Jahren kämpften die Hankofener immer gegen den Abstieg in der Bayernliga Süd, während die DJK im vergangenen Jahr ans Tor nach oben klopfte.

Dass die SpVgg ihre Daseinsberechtigung in der Bayernliga hat, das zeigte sie in der Qualifikation für die erste Pokalrunde, als sie die DJK Ammerthal vor heimischer Kulisse mit 1:3 aus dem Wettbewerb kegelte.

Jetzt steht also diese erste Hauptrunde an, zu der die DJK Gebenbach eigentlich mit mehr Rhythmus anreisen sollte, lief man doch zuletzt im Drei-/Vier-Tage-Takt auf. Dass es am Wochenende gegen die SpVgg Ansbach (3:3) nicht so lief, wie es der Spielverlauf hätte erwarten lassen können - geschenkt, da die guten Eindrücke überwiegen.

"Wir haben uns viele Chancen erarbeitet. Da war viel Positives, was wir herausziehen können", so Gebenbachs Trainer Faruk Maloku, der kein Problem mit dem erneuten Auftritt hat, aber schon klare Prioritäten setzt: "Der Fokus liegt schon eher auf dem Wochenende, wenn wir in der Liga gegen Viktoria Kahl spielen. Wir werden wohl eher die Spieler mit weniger Rhythmus bringen."

Dass man aber die Fahrt nach Niederbayern aufnimmt, um 90 Minuten nur dem Ball hinterherzulaufen, davon sollte man nicht ausgehen - vielleicht auch deshalb, weil sich die Spieler, die in der Liga derzeit nicht so zum Zug kommen, eben für genau diese empfehlen wollen.

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