15.11.2021 - 15:13 Uhr
GebenbachSport

DJK Gebenbach: Mit viel Ärger zum 1. SC Feucht

Am Dienstag muss die DJK Gebenbach zum Nachholspiel nach Feucht – die Absage vor über einer Woche fand DJK-Trainer Kai Hempel etwas unpassend.

Das nächste Flutlichtspiel für die DJK Gebenbach, wenn's zum Ligakonkurrenten SC Feucht geht.
von Autor MREProfil

Englische Wochen bei der DJK Gebenbach – ausgelöst durch die Absage des SC Feucht am Freitag vor einer Woche. Am Dienstag soll es um 19 Uhr dann aber doch mal funktionieren – und so tritt die DJK erneut den Weg nach Mittelfranken an.

Da war man ja bereits am vergangenen Freitag – und kam von dort mit einem mehr als respektablen Ergebnis zurück. 1:1 trennte man sich vom Tabellenvierten ATSV Erlangen und zeigte wieder mal zum Ende hin eine richtig engagierte und starke Leistung. „Der Sieges- und Erfolgswillen ist wieder da. Das ist Wahnsinn, wie die Jungs in den letzten Minuten immer noch marschieren. Sie wollen da einfach unbedingt was holen“, so Kai Hempel. Das war bei der 2:3-Heimniederlage gegen Ansbach so und auch zuletzt beim 1:1 in Erlangen. Und eine ähnliche Leistung erwartet Hempel jetzt auch gegen den SC Feucht.

Der Meister der Landesliga Nordost hat sich inzwischen gut in der Bayernliga eingefunden. Mit den 28 Punkten kann Trainer Florian Schlicker ganz gut leben. In den vergangenen Wochen hatte man beim Aufsteiger allerdings nicht so häufig Grund zum Jubeln: Die letzten drei Partien konnte man nicht gewinnen. Allerdings muss man da auch anmerken, dass es einmal gegen den Tabellenführer Ansbach (2:3) und einmal gegen den Zweitplatzierten FC Eintracht Bamberg (0:0) ging.

Mit breiter Brust

Dazu kam die Niederlage gegen die DJK Don Bosco Bamberg. Spannend zu sehen wird es, wie die Feuchter nach zwei Wochen ohne Pflichtspiel wieder auf den Platz finden, denn die Auswärtspartie beim 1. FC Sand, das am vergangenen Wochenende hätte stattfinden sollen, wurde ebenfalls verschoben. „Mich ärgert die Absage vor zwei Wochen noch immer. Manchmal geht das vielleicht auch zu einfach. Dass man im November einen nassen Platz hat, ist ja auch nichts Ungewöhnliches. Wir hätten da gerne gespielt. Aber vielleicht bringt uns dieser Ärger über das letzte Mal jetzt noch zwei bis drei Prozent zusätzlich“, erklärt Hempel.

An der Personalsituation ändert sich nicht all zu viel bei der DJK. Jan Fischer fehlt berufsbedingt, Marco Seifert sorgte ja bereits gegen Erlangen von der Bank kommend für eine Belebung in der Offensive. Damit bleibt die Personaldecke also weiterhin dünn – die Brust bei der DJK Gebenbach ist in den vergangenen Wochen aber deutlich breiter geworden.

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