25.08.2019 - 13:00 Uhr
GebenbachSport

DJK Gebenbach: Das war noch nicht der "Dosenöffner"

Dominik Haller und Benjamin Epifani schießen die DJK Gebenbach zum 2:0-Sieg beim ATSV Erlangen – dennoch ist Trainer Faruk Maloku noch nicht hundertprozentig zufrieden.

Timo Kohler (rechts, hier gegen Ingolstadt im Pokal) ist durch seine Schnelligkeit oft nur durch ein Foul zu stoppen. In Erlangen holte er einen Elfmeter heraus.
von Autor MIRProfil

Die DJK Gebenbach nimmt in der Liga jetzt Fahrt auf: Der 0:2-Auswärtssieg (0:1) beim ATSV Erlangen war das fünfte Spiel in der Bayernliga Nord in Folge ohne Niederlage. Entsprechend zufrieden war DJK-Trainer Faruk Maloku nach dem Samstag in Mittelfranken - zumindest mit dem Ergebnis: "Das war ein aufopferungsvolles Spiel von beiden Mannschaften. Nach der Halbzeit hatten wir dann den besseren Zugriff aufs Spiel und hielten Erlangen vom Tor weg. Aber wir haben uns schon schwer getan."

Die DJK ging in Erlangen früh in Führung, nachdem Dominik Haller einen Elfmeter nach Foul an Timo Kohler im Gästenetz unterbrachte (5.). In der Folge schaffte es die DJK nicht, den Druck hochzuhalten, so dass die Gastgeber wieder zurückkamen. Beide Teams hatten bis zur Halbzeit gute Möglichkeiten und hatten je einen Aluminiumtreffer - dennoch ging es mit der Führung für die DJK in die Kabine. In der Pause stellte Faruk Maloku sein Team etwas um und bewies dann ein goldenes Händchen mit der Einwechslung von Benjamin Epifani für Marco Seifert: Denn nur einige Minuten später vollendete Epifani einen schönen Angriff über drei Stationen zum 0:2 (68.). Erlangen versuchte es danach zwar weiter, aber die DJK blieb dominant und hätte das Ergebnis durch Jan Fischer sogar noch höher schrauben können: "Das wäre dann aber des Guten zu viel gewesen", gab Maloku zu.

Durch den Sieg gegen den ATSV macht die DJK in der Tabelle einen Satz nach vorne, hat jetzt elf Zähler aus sieben Partien auf dem Konto und ist seit fünf Ligaspielen ohne Niederlage (drei Siege, zwei Unentschieden).

Ein weiterer Schritt, aber noch nicht das Ziel, wie Maloku erklärt: "Das war jetzt nicht der Dosenöffner, nach dem wir sagen können, jetzt läuft wieder alles. Aber klar war es ein wichtiger Sieg, wenn uns spielerisch auch nicht alles so einfach von der Hand gegangen ist."

Es gibt also noch einiges zu tun für die DJK - gerade vor dem Derby am kommenden Wochenende gegen die DJK Ammerthal. Vielleicht ist aber dann genau so ein Derby - möglicherweise mit Brisanz, Hektik und viel Kampf - genau das, was in die Kategorie "Dosenöffner" fallen könnte.

ATSV Erlangen – DJK Gebenbach 0:2 (0:1):

ATSV Erlangen: Kraut - Kleefeldt, Lindner (46. Maksimovic), Bajic (71. Fiebig), Guerra - Mandelkow, Krämer, Daoud (46. Geißler) - Meleleo, Herzner, Markert

DJK Gebenbach: Nitzbon - Gorgiev, Biermeier, Libotovsky, Hofmann (77. Freisinger) - Kohler, Haller (64. Pirner), Lindner, Fischer, Klahn - Seifert (46. Epifani)

Tore: 0:1 (5., Foulelfmeter) Dominik Haller, 0:2 (68.) Benjamin Epifani - SR: Michael Hofbauer (TSV Bernau) - Zuschauer: 140

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