06.09.2019 - 21:05 Uhr
GebenbachSport

DJK Gebenbach: Warten auf den nächsten Schritt

In der Bayernliga Nord muss die Elf von Trainer Faruk Maloku zum Aufsteiger FC Eintracht Bamberg. Ein Team, das vor fünf Jahren in der Regionalliga spielte, in die Bezirksliga abstürzte, aber seitdem zwei Aufstiege in Folge hinlegte.

Symbolbild.
von Autor MREProfil

Am elften Spieltag der Bayernliga Nord geht es für die DJK Gebenbach am Samstag, 7. September, um 14 Uhr wieder mal nach Oberfranken. In der aktuellen Liga sind die Bamberger angekommen. Platz sechs nach neun Spielen, 14 Punkte - keine Laufkundschaft für den Vorjahreszweiten aus Gebenbach. "Bamberg hat eine junge, sehr talentierte Mannschaft mit einer starken Offensive", schätzt DJK-Trainer Faruk Maloku den aktuellen Gegner ein. "Und als Aufsteiger mit Tradition im Rücken haben die derzeit enorm viel Euphorie."

Doch es ist nicht alles Gold, was glänzt, auch nicht bei der Mannschaft von Trainer Michael Hutzler, der die Eintracht in der Bezirksliga übernahm und in die Bayernliga führte. Gegen die Topteams Vilzing und Großbardorf holte man je ein Unentschieden, die Siege aber gab es vor allem gegen Teams aus der unteren Tabellenhälfte. Die letzten beiden Partien verlor man aber deutlich: In der Liga mit 2:5 in Ansbach, im Pokal 0:5 gegen Viktoria Aschaffenburg.

Und doch wird man in Gebenbach gewarnt sein vor diesem Aufsteiger, gerade im Hinblick auf die eigenen letzten Partien. Das mag sich komisch anhören, bedenkt man die aktuelle Serie von sechs Spielen ohne Niederlage in der Liga - aber da waren eben auch drei Unentschieden dabei, die teilweise nicht hätten sein müssen und die zeigten, dass es irgendwie noch nicht so recht laufen mag bei der DJK. Man stehe sicherlich nicht schlecht da, so Maloku mit Blick auf die derzeitigen zwölf Zähler, und es sei auch nicht alles negativ: "Sechsmal nicht zu verlieren, ist auch etwas Gutes. Aber wir spüren zurzeit keine Tendenz. Ich dachte, wir könnten gegen Ammerthal den nächsten Schritt gehen - dem war aber nicht so." Die DJK Gebenbach schaffe es derzeit einfach nicht, zwei Mal in Folge zu gewinnen: "Da könntest du einen großen Sprung machen und es kann etwas Positives mit neuer Dynamik entstehen. Aber ich kann aktuell nicht sagen, wir gewinnen dort auf jeden Fall", so Maloku, der Bamberg auch stärker einschätzt als den Lokalrivalen und letzten Gegner Ammerthal.

Einfach wird es also nicht für die DJK Gebenbach, zumal auch personell keine wirkliche Besserung in Sicht ist. Neben den Langzeitverletzten Kai Hempel und Johannes Scherm werden auch Nico Becker (Hüftverletzung) und Johannes Böhm (Gehirnerschütterung) fehlen. Hinter den Einsätzen von Dominik Haller und Patrick Hofmann stehen Fragezeichen. Ob Neuzugang Petrit Djonbalic dabei ist, wird sich kurzfristig zeigen.

DJK Gebenbach: Nitzbon, Kreiser, Biermeier, Ceesay, Gorgiev, Libotovsky, Djonbalic (?), Fischer, Freisinger, Haller (?), Hofmann (?), Klahn, Kohler, Lindner, Pirner, Epifani, Seifert

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