19.07.2019 - 14:03 Uhr
GebenbachSport

DJK Gebenbach: "Wissen nicht, wo wir stehen"

Nach der Verlegung der Auftaktpartie gegen Vilzing und einer spielfreien zweiten Runde greift die DJK Gebenbach mit Verspätung in das Geschehen der Fußball-Bayernliga Nord ein. Erster Gegner ist gleich ein echter Gradmesser.

Nicht nur Trainer Faruk Maloku (links) ist gespannt, wie der Bayernliga-Vizemeister das Scheitern in der Relegation verdaut hat. Im ersten Saisonspiel der DJK geht es gegen den Vierten der Vorsaison, den TSV Großbardorf.
von Autor MREProfil

"Es wird Zeit, dass es losgeht, wir sind gut vorbereitet", freut sich auch DJK-Trainer Faruk Maloku auf den Pflichtspielauftakt der Saison 2019/20, an dem die DJK am Samstag, 20. Juli, um 16 Uhr den TSV Großbardorf empfängt. Die Grabfeld-Gallier sind eines der etablierten Teams der Liga, spielen seit fast 20 Jahren in der Bayernliga (mit Ausnahme der wenig erfolgreichen Regionalliga-Saison 2008/09) und gehören seit Jahren zu den Top-Teams der Liga.

Seit der Spielzeit 2012/13 war der TSV Großbardorf nur einmal schlechter als Platz sechs (2017/18, Achter). Auch in diesem Jahr sind die Unterfranken gut gestartet: Auf eine "ordentliche Vorbereitung" (Trainer André Betz) folgte ein 3:1-Sieg in Sand und am Mittwoch ein 5:3-Erfolg gegen die SpVgg Ansbach. Acht Treffer in zwei Partien - Großbardorf bleibt der offensiven Linie also treu. Besonders hervor sticht bisher Simon Snaschel, der vier der acht Tore der Gallier markierte. Der TSV zeigte bisher, dass auch in diesem Jahr wieder mit ihm zu rechnen ist - und das macht die Partie des letztjährigen Tabellenvierten gegen den Vizemeister noch interessanter.

"Das waren zwei klasse Spiele auf Top-Niveau. Wir wissen, dass die Messlatte in Gebenbach hoch liegt, aber wenn wir etwas Zählbares mitnehmen könnten, wäre das überragend", so Betz.

Dass seine Elf dann bereits zum dritten Mal im Wettkampfmodus ist, während es für die DJK die erste Partie um Punkte ist, das sei nicht zwangsläufig ein Nachteil für Gebenbach. DJK-Trainer Faruk Maloku sieht das anders. "Großbardorf hat da schon einen klaren Vorteil. Wir wissen nicht, wo wir stehen, darum ist der TSV auch der Favorit."

Angst hat man aber nicht bei der DJK. Die Vorbereitung war kurz und geprägt von Spielen, mit zwei intensiven letzten Wochen. "Die Jungs sind hoch konzentriert und fokussiert im Training. Wichtig wäre ein Start mit einem Erfolgserlebnis, um wieder richtig drin zu sein", so Maloku. Nicht zur Verfügung stehen werden dabei Kai Hempel (Torschütze beim 1:0-Sieg in Großbardorf im Vorjahr, Rückrunde 0:0) und Johannes Scherm. Ob Andre Andre Biermeier und Marco Seifert mitwirken können, wird sich erst kurzfristig entscheiden. DJK Gebenbach:Nitzbon, Kreiser, Böhm, Biermeier (?), Ceesay, Gorgiev, Libotovsky, Fischer, Freisinger, Haller, Hofmann, Keilholz, Klahn, Kohler, Lindner, Pirner, Becker, Epifani, Seifert (?)

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