04.06.2019 - 16:59 Uhr
GebenbachSport

DJK Gebenbach: Zwei Endspiele um Aufstieg in die Regionalliga

Nach dem Scheitern gegen Rosenheim bekommt die DJK Gebenbach eine weitere und definitiv letzte Chance auf den Aufstieg in die Regionalliga. Dank Bayern München.

Die Fans der DJK Gebenbach hatten gehofft, dass es dieses Spiel nicht geben würde und der Aufstieg schon im ersten Anlauf gegen den TSV Rosenheim (Bild) perfekt gemacht wird. So aber steht nun am Mittwochabend ein letztes Heimspiel in dieser Saison auf dem Programm: Zu Gast ist der TSV Rain/Lech.
von Autor MREProfil

Eigentlich wäre schon Schluss und die Saison endgültig beendet. Doch weil eben der FC Bayern München II aus der Regionalliga in die 3. Liga aufstieg, wurde in der Regionalliga Bayern noch ein Platz frei, den jetzt die beiden Verlierer der ersten Duelle, die DJK Gebenbach und der TSV Rain/Lech, unter sich ausmachen. Das Hinspiel ist am Mittwoch, 5. Juni, um 18.30 Uhr in der Oberpfalz, Rückspiel am Samstag, 8. Juni, um 16 Uhr bei den Schwaben.

Zahlen sprechen für DJK

Die bisherigen Regionalligisten spielen dort auch in der kommenden Saison: Der TSV Rosenheim setzte sich gegen Gebenbach durch (0:1/1:1), der SV Heimstetten gegen Rain (2:1/1:1). Und so treffen jetzt die beiden Vizemeister der Bayernligen aufeinander. Der TSV Rain/Lech wurde das mit zehn Punkten Rückstand auf den Süd-Meister Türkgücü-Ataspor München und holte 16 Siege aus 32 Spielen mit einem Torverhältnis von 60:42 - Gebenbach bei zwei Partien mehr 22 Siege (83:42 Tore). Das sollte ja eigentlich für die DJK sprechen - aber nur eigentlich. "Die Ligen sind nicht viel auseinander. Aber für beide Teams war die Saison lang und beide haben viel Substanz verloren. Da wird viel auf Glück, Tagesform und vor allem Willen ankommen", erklärt Faruk Maloku, Gebenbachs Trainer.

Einen großen Vorteil für sein Team, das mehr Siege und mehr Treffer in der laufenden Saison erreichen konnte, sieht er also nicht. Und dass das von Daniel Schneider trainierte Team aus Rain Qualität hat, musste auch Regionalligist Heimstetten erleben. Nach dem 1:1 im Hinspiel musste der SVH schon mit einer ordentlichen Leistungssteigerung aufwarten, um den Klassenerhalt im ersten Anlauf zu schaffen - zum Leidwesen des TSV Rain/Lech.

"Die sind spielstark, offensiv flexibel, haben eine gute Bank und defensiv hoch gewachsene Verteidiger. Da erwartet uns mit Sicherheit kein Gegner, der viel schlechter ist als Rosenheim zuletzt." Eines haben die Rainer der DJK Gebenbach aber auf jeden Fall voraus: Erfahrung in der Relegation und in der Regionalliga - beides allerdings nicht sonderlich erfolgreich: Im Vorjahr scheiterte man in der Relegation zur Regionalliga am FC Memmingen - und auch das eine Jahr in Bayerns höchster Spielklasse beendete der TSV sang- und klanglos auf Rang 18. Auf Platz 17 landete damals übrigens der FC Amberg.

Verletzungen und Urlaub

Viel Einfluss wird aber weder das eine noch das andere auf die Partie am Mittwoch haben. Und für die DJK Gebenbach kommt noch ein erschwerender Punkt hinzu: Das Thema Personal. Kai Hempel, Johannes Scherm und Julian Ceesay stehen verletzt nicht zur Verfügung, Dominik Haller (der aufgrund Sperre eh nicht hätte spielen dürfen) und Konstantin Keilholz sind im längst geplanten Urlaub und hinter den Einsätzen von Andre Biermeier (Zerrung) und Johannes Böhm (Rückenprobleme) stehen dicke Fragezeichen.

Aber auch wenn es am Ende deutlich weniger Personal als gewohnt ist - bei einem ist sich Maloku sicher: "Die Motivation der Jungs ist so hoch, dass Müdigkeit keine Rolle spielen wird."

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