Gebenbach
07.08.2025 - 11:55 Uhr
OnetzPlus

Das Duell der Ausgeruhten: DJK Gebenbach zurück im Bayernliga-Modus

Die DJK Gebenbach muss am Freitagabend zum ATSV Erlangen und trifft dabei auf ein Team, das am vergangenen Wochenende wetterbedingt genau so zusehen musste wie die DJK.

Ertugrul Er (Mitte), steht der DJK Gebenbach voraussichtlich am Wochenende wieder zur Verfügung. Bild: Hubert Ziegler
Ertugrul Er (Mitte), steht der DJK Gebenbach voraussichtlich am Wochenende wieder zur Verfügung.

Aus Sicht der DJK Gebenbach ist die Tabelle der Bayernliga Nord schon ziemlich zerrissen. Nach einem spielfreien 1. Spieltag und einer Niederlage am zweiten Wochenende gegen die U21 des Jahn fiel das erste Heimspiel des Jahres (am 3. Spieltag) gegen Bayern Hof ins Wasser. Am 4. Spieltag darf die DJK nun beim ATSV Erlangen ran. Die Gastgeber mussten kurioserweise zuletzt ebenfalls wetterbedingt nur zuschauen – die Auswärtspartie in Cham fiel nämlich auch dem Regen zum Opfer. So treffen am Freitag um 19 Uhr in Erlangen zwei erholte Teams aufeinander, die aufgrund einer Zwangspause nicht den nötigen Spielrhythmus haben.

"Ob das jetzt gut war oder nicht, ist schwierig zu beurteilen, das wird man erst am Freitag nach dem Spiel wissen", erklärt DJK-Trainer Markus Kipry mit einem Schmunzeln. Ganz ohne Fußball respektive Fitness ging es aber dann auch nicht für seine Spieler: "Die Jungs haben individuell trainiert, auch das Training während der Woche war gut. Die Vorfreude ist auf jeden Fall groß bei uns." Gegen die Mittelfranken wird man auch einige Bekannte wieder treffen, zum Beispiel Burak Ayvaz oder Aaron Mills Owusu, die zu Beginn der Spielzeit nach Erlangen zurückgekehrt (Ayvaz) oder frisch gewechselt (Owusu) sind. Auch Drazen Misic kennt man noch bei der DJK Gebenbach, der in der vergangenen Saison zur Winterpause nach Schwabach ging und jetzt beim ATSV anheuerte.

Bekannte Gesichter beim Gegner

Dass die Mannschaft von Trainer Shqipran Skerajaber mehr zu bieten hat als die drei Bekannten, zeigen die bisherigen Ergebnisse. In Neudrossenfeld gewann der ASV mit 5:4, zu Hause gegen den Würzburger FV holte man in Unterzahl ein Unentschieden (1:1). "Wenn man in Neudrossenfeld ein 1:4 aufholt und gewinnt und mit einem Mann weniger nicht verliert, zeigt das schon, dass die Moral in Ordnung ist", schätzt Markus Kipry die Mittelfranken ein.

Der Coach zeigt sich aber auch selbstbewusst: "Wir haben die Jungs gut vorbereitet und an den Sachen gearbeitet, die gegen Regensburg nicht so gut waren. Deshalb fahren wir da hin, um zu gewinnen." Nach der abgesagten Partie gegen Hof muss Fabian Vogl halt dieses Mal (nach Rotsperre in der Relegation) noch zuschauen, auch Timo Kohler fällt aus. Dominik Späth ist inzwischen wieder im Mannschaftstraining, aber noch keine Option – dafür kehrt Ertugul Er voraussichtlich in den Kader zurück.

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