24.03.2020 - 19:54 Uhr
GebenbachSport

Kein Wort zum Sport: Michael Nitzbon

In unserer wöchentlichen Rubrik verrät der Torwart des Fußball-Bayernligisten DJK Gebenbach, welchem berühmten Kollegen er nacheiferte und warum es keine besonders gute Idee ist, mit dem Partybus in die Schule zu fahren.

Michael Nitzbon.
von Christian Frühwirth Kontakt Profil

Welche Position er spielen würde, war schnell klar. "Ich war lauffaul, deswegen bin ich ins Tor", sagt Michael Nitzbon über seine Anfänge bei den Sportfreunden Ursulapoppenricht. In der C-Jugend wechselte er zum FC Amberg und kam 2012 zur DJK Gebenbach, mit der er von der Bezirksliga in die Bayernliga aufstieg. Der 26-jährige Bauingenieur wohnt in Ursensollen und arbeitet im elterlichen Betrieb für Innenausbau.

ONETZ: Wo möchten Sie gerne leben?

Michael Nitzbon: Ich lebe in Ursensollen und da bin ich auch sehr glücklich. Weil hier Freunde und Familie wohnen, ich mag das Ländliche. Gut gefällt es mir auch in Österreich wegen des Skifahrens und der Gemütlichkeit dort.

ONETZ: Was sind Ihre persönlichen Stärken?

Michael Nitzbon: Das sollen andere beantworten, ich beurteile mich ungern selbst. Aber ich höre von Freunden, dass ich sehr hilfsbereit bin.

ONETZ: Was war Ihr größter Fehler?

Michael Nitzbon: Einige kleinere Fehler habe ich bestimmt gemacht. Aber keinen großen, den ich großartig bereuen würde.

ONETZ: Wer wollten Sie als Kind sein?

Michael Nitzbon: Oliver Kahn! Er war mein absoluter Lieblingsspieler. Vor allem als er im Champions-League-Finale 2011 die drei Elfmeter gehalten hat. Ich habe oft versucht, seine Paraden nachzumachen – im Kinderzimmer und auf dem Platz, war dabei aber nicht ganz so erfolgreich wie er (lacht).

ONETZ: Was war Ihr schlimmster/bester Schulstreich?

Michael Nitzbon: Wir sind einmal mit dem Amberger Partybus zur Schule gefahren. Das gab richtig Ärger, weil wir schon zwei, drei Stunden unterwegs waren und auch etwas getrunken hatten. Viele bekamen dafür einen Verweis. Ich würde keinem empfehlen, das nachzumachen.

ONETZ: Mit welchem Promi würden Sie gerne mal einen Kaffee trinken?

Michael Nitzbon: Ich bin nicht so promibegeistert und würde meine Eltern jedem Promi vorziehen. Aber wenn natürlich Oliver Kahn zufällig Zeit hätte...

ONETZ: Welchen Satz hassen Sie am meisten?

Michael Nitzbon: "Das kann doch gar nicht sein." Den Satz höre ich in der Arbeit sehr häufig, gerade wenn es um Preise geht, und kann ihn einfach nicht mehr hören.

ONETZ: Was haben Sie sich von Ihrem ersten Gehalt/Ihrer ersten Siegprämie gekauft?

Michael Nitzbon: Da ich mich daran überhaupt nicht erinnern kann, war es sicherlich nichts Besonderes. Ob ich mir etwas gekauft, oder es gespart habe, weiß ich nicht mehr.

ONETZ: Bei welcher Nachspeise können Sie einfach nicht widerstehen?

Michael Nitzbon: Ich bin eigentlich kein Nachspeisen-Typ, hole mir lieber von der Hauptspeise noch etwas. Am ehesten vielleicht noch Eis, alles Fruchtige, Schoko mag ich überhaupt nicht.

ONETZ: Welche Fernsehsendung ist für Sie Pflicht, bei welcher schalten Sie sofort weg?

Michael Nitzbon: Gerne schaue ich alles mit Sport, seit Jahren beispielsweise Dart, Fußball natürlich. Gar nicht gehen Soaps wie "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" oder "Alles was zählt". Da muss ich sofort umschalten.

ONETZ: Was ist Ihre Lieblingsbeschäftigung?

Michael Nitzbon: Am liebsten gehe ich mit Mannschaftskollegen und Kumpels in eine Kneipe. Wie schauen Fußball, trinken ein Bierchen und quatschen ein bisschen.

ONETZ: Wenn ich die Zeit zurückdrehen könnte, würde ich ...

Michael Nitzbon: ...ein paar kleine Sachen anders machen, im Großen und Ganzen aber alles wieder genauso.

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