Gebenbach
07.08.2026 - 21:03 Uhr

Last-Minute-Schock für die DJK Gebenbach

Im packenden Bayernliga-Duell verliert die DJK Gebenbach unglücklich gegen Eintracht Bamberg mit 1:2. Trotz guter Leistung besiegelt ein Last-Minute-Tor der Gäste in der Nachspielzeit die Niederlage und kostet wertvolle Punkte.

Johannes Golla (weißes Trikot) von der DJK Gebenbach bei einer artistischen Aktion. Bild: Hubert Ziegler
Johannes Golla (weißes Trikot) von der DJK Gebenbach bei einer artistischen Aktion.

Es war eine Niederlage gegen den FC Eintracht Bamberg, die für die DJK Gebenbach nicht verdient war. Aber am Ende waren es ausgelassene Chancen und ein Schock in der Nachspielzeit, die einen Punkt in der Fußball-Bayernliga Nord kosteten. Unter den Augen von DJK-Neuzugang Remmy Kruse, der krankheitsbedingt nicht im Kader war, wurde es eine Partie mit offenem Visier, die dramatisch endete. Die Gäste aus Oberfranken gingen im Topspiel zwischen dem Zweiten und dem Dritten früh in Führung: Tobias Linz kam über links, konnte relativ unbedrängt flanken, und in der Mitte setzte Paul Kraußold den Ball nach dem Aufsetzer mit dem Kopf ins lange Eck (7.) – in der Entstehung war das allerdings abseitsverdächtig.

Gebenbach war erst einmal unbeeindruckt und kam durch Johannis Zimmermann zu zwei guten Gelegenheiten (14./19.), auf der Gegenseite verfehlte Jannis Keil das DJK-Tor nur knapp (20.). Die DJK hatte optisch mehr vom Spiel, beide Teams waren aber gerade im Umschalten gefährlich. Nach einer guten halben Stunde glich Jeanpaul Ajala-Alexis per Foulelfmeter nach Foul an Noah Pirner zum verdienten 1:1 aus (29.). Vor der Halbzeit hätte die DJK das 2:1 machen müssen, spielte eine 3-gegen-1-Situation aber zu schwach aus (45.+2).

Die zweite Halbzeit begann etwas ruhiger, Bamberg kam allerdings früh zu zwei guten Gelegenheiten (51./52.). Nach einer guten Stunde ging es dann wieder Schlag auf Schlag mit viel Tempo und Umschaltsituationen, einigen defensiven Löchern und hochkarätigen Chancen auf beiden Seiten. In der 88. Minute hätte sich die DJK erlösen können, aber ein Solo von Konstantin Plankl gipfelte am Innenpfosten, von dem der Ball entlang der Linie bis ins Toraus kullerte. Und dann kam die 94. Minute, in der die Gäste nach einem mehr als strittigen Freistoß aus dem Halbfeld noch den einen Ball vor die Füße bekamen, den Christoph Kettler dann ins linke obere Eck legte.

Tore: 0:1 (7.) Paul Kraußold, 1:1 (29./Foulelfmeter) Jeanpaul Ajala-Alexis, 1:2 (90.+4) Christoph Kettler – SR: Holger Hofmann – Zuschauer: 660

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