19.10.2018 - 17:17 Uhr
GebenbachSport

Ein maximal unangenehmer Gegner

Die DJK Gebenbach verliert nach elf Siegen am Stück das erste Mal wieder, der Würzburger FV das erste Mal in dieser Saison überhaupt. Im Spitzenspiel der Fußball-Bayernliga Nord geht es bei beiden Vereinen jetzt um ihre "kleinen Serien".

Eine richtig harte Aufgabe wartet auf die DJK Gebenbach (links Jonas Lindner, rechts Niko Becker) im letzten Vorrundenspiel. Zu Gast ist Verfolger Würzburger FV.
von Autor LIKProfil

(lik) Es ist zum Abschluss der Hinrunde eine echte "Hammerbegegnung": Der Tabellenführer der Fußball-Bayernliga Nord, die DJK Gebenbach, erwartet am Samstag, 20. Oktober, um 16 Uhr den Rangdritten Würzburger FV, der mit 34 Punkten nur drei Zähler weniger hat, allerdings auch noch ein Nachholspiel zu Hause gegen den FC Sand in der Hinterhand. "Schöner kann es für uns gar nicht kommen. Zum letzten Vorrundenspiel haben wir bei uns zu Hause ein absolutes Spitzenspiel", sagt Trainer Faruk Maloku. "Dass wir so eine starke Vorrunde spielen und uns mit den Großen der Liga messen können, ist für uns sensationell. Meine Mannschaft hat einen tollen Charakter und macht Freude."

Sowohl für die Gäste von der Mainaustraße als auch für die DJK Gebenbach endeten am vergangenen Wochenende überragende Serien. Während der Würzburger FV erstmals in dieser Saison eine Begegnung verlor (1:2 gegen Eltersdorf), riss bei der Maloku-Truppe die Serie von elf Siegen am Stück bei der 1:2-Niederlage in Seligenporten. Bitter war die Schlappe bei den "Klosteren" auch deshalb, weil die DJK in dem äußerst temporeichen Spiel die klar besseren Möglichkeiten besaß. "Gegen Seligenporten hat uns leider das Spiel-Glück gefehlt. Trotz der Niederlage haben wir ein super Spiel abgeliefert und einen starken Eindruck hinterlassen. Wenn wir an die Leistung nahtlos anknüpfen, dann sind wir am Samstag definitiv konkurrenzfähig", sagt Maloku.

Er ist allerdings gezwungen, im zentralen Mittelfeld personell erheblich umzubauen. Neben Kai Hempel (Prellung) fällt mit Jan Fischer ein weiterer Leistungsträger aus. Er zog sich in Seligenporten einen Muskelfaserriss zu, damit dürfte für ihn das Fußballjahr vorzeitig beendet sein. Zudem ist Außenverteidiger Ralf Jakob privat verhindert. Zwei "große" Serien sind vergangenes Wochenende für Gebenbach und Würzburg zu Ende gegangen, jetzt möchten beide Kontrahenten zumindest ihre "kleinen" Serien weiterführen: Die Mannschaft von Gästetrainer Marc Reitmaier ist auswärts noch ungeschlagen, mit sieben Siegen und zwei Unentschieden ist der WFV das auswärtsstärkste Team der Liga.

Auf der anderen Seite hat die DJK Gebenbach in ihren sechs Partien vor eigenem Publikum noch keinen Punkt abgegeben. "Gebenbach hat alle Heimspiele gewonnen und ist somit klarer Favorit am Samstag. Wir freuen uns sehr auf dieses Top-Spiel. Wir werden um jeden Meter fighten und ein maximal unangenehmer Gegner sein", sagt Reitmaier, der erst vergangene Woche überraschend bekannt gab, dass er zum Saisonende beim WFV aufhören werde und eine Ausbildung zum Fußballlehrer plane. Ein Aufstieg in die Regionalliga wäre da natürlich das beste Abschiedsgeschenk an den Verein, den er vor drei Jahren vor dem Abstieg bewahrte. DJK Gebenbach:Nitzbon (1), Damiano (30); Ceesay (3), Biermeier (5), Becker (7), Haller (8), Gorgiev (9), Kohler (10), Scherm (15), Klahn (28), Nico Lindner (16), Libotovsky (18), Pirner (19), Keilholz (27), Jonas Lindner (23), Seifert (11), Böhm (22)

Gegen Seligenporten hat uns leider das Spiel-Glück gefehlt.

Gebenbachs Trainer Faruk Maloku

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