05.06.2019 - 22:06 Uhr
GebenbachSport

Relegation: DJK Gebenbach verliert gegen TSV Rain/Lech

War’s das schon mit dem Traum von der Regionalliga? Die DJK Gebenbach verliert das erste ihrer zwei Endspiele gegen den TSV Rain/Lech. Im letzten Akt am Samstag in Schwaben wird es nun ganz, ganz schwer.

von Autor MIRProfil

Die DJK Gebenbach geht mit einem 0:2-Rückstand in das Rückspiel am Samstag, 8. Juni, um 16 Uhr beim TSV Rain/Lech. Die DJK war zwar bemüht um eine bessere Ausgangsposition – aber es sollte nicht sein am Mittwochabend vor 1413 Zuschauern. „Der Tank ist einfach leer, uns fehlt die Frische. Ich kann der Mannschaft nur Lob aussprechen für den Willen heute, aber irgendwann ist in Summe der Stecker natürlich gezogen“, sagte Trainer Faruk Maloku.

Käser köpft unbedrängt ein

Mit Kombinationsfußball taten sich beide in der ersten Hälfte nicht groß hervor, wobei beide Teams in der Anfangsphase sich immer wieder dem gegnerischen Tor annäherten – allerdings ohne gefährlich zu werden. Die erste nennenswerte Chance hatten die Hausherren bei einem Freistoß von Fabio Pirner aus gut 25 Metern, allerdings konnte TSV-Schlussmann Kevin Maschke diesen trotz tief stehender Sonne entschärfen (16.). Bei den Schwaben hatte Blerand Kurtishaj die beste Gelegenheit, wurde aber von Andre Biermeier geblockt (22.). In der Folge machten die Gäste dann auch den aktiveren Eindruck, wirkten spritziger und bissiger in den Zweikämpfen und ganz allgemein wacher als die DJK, der sowohl in der Offensive als auch der Defensive einige Fehler unterliefen, die Rain aber nicht nutzen konnte. Bis zur 33. Minute: Da kam Marco Luburic zu einfach am Gegenspieler vorbei, flankte auf den langen Pfosten, wo Maximilian Käser völlig unbedrängt zur Führung einnicken konnte.

Verunsicherte Gastgeber

Der Rückstand lähmte die DJK und sorgte für weitere Verunsicherung, Blerand Kurtishaj (37.) und Maximilian Bär (39.) konnten bei ihren Chancen aber keinen Profit daraus ziehen, so dass es mit einer nicht unverdienten 1:0-Führung für die Gäste in die Halbzeitpause ging.

Die zweite Hälfte begann gleich mit einem Hochkaräter für die Gäste: Maximilian Käser legte quer vors Tor, wo Andre Biermeier Stefan Müller noch so entscheidend stören konnte, dass der Ball nicht ins Tor, sondern an die Unterkante der Latte und auf die Linie sprang (51.). Es sollte für einige Zeit die letzte Gelegenheit der Gäste sein, die sich – mit dem wichtigen Auswärtstor im Rücken – jetzt etwas zurückzogen und auf Konter lauerten. Gebenbach fand nur langsam ins Spiel, gab aber mit einem Fernschuss von Johannes Böhm (56.) zumindest wieder ein Lebenszeichen von sich. Wirklich gefährlich wurde aber erst der Schlenzer des eingewechselten Andre Klahn, den Kevin Maschke im TSV-Gehäuse aber entschärfte (69.). Gerade als man dachte, dass die DJK vielleicht doch noch zurückfinden könnte, setzten die Gäste den Stich: Maximilian Bär schickte Maximilian Käser auf die Reise, der erst Lukas Libotovsky problemlos abschüttelte und dann auch noch eiskalt Michael Nitzbon umkurvte – das 2:0 für Rain (73.).

Nitzbon weit aus dem Tor

Gebenbach hatte darauf keine Antwort mehr – dafür aber ganz viel Glück, als Michael Nitzbon bei einem erneuten TSV-Konter etwas übermotiviert weit aus dem Tor herauskam, Doppeltorschütze Maximilian Käser ihn an der Seitenlinie umspielte, aber seinen Versuch aus gut 40 Metern ganz knapp am Tor vorbeisetzte (86.). Und so geht es also mit einer 0:2-Hypothek ins Rückspiel – die Erfolgsaussichten könnten deutlich besser sein. Aber wer weiß, welche Kräfte ein frühes Tor auch bei einem müden Team freisetzen kann.

Info:

DJK Gebenbach - TSV Rain/Lech 0:2 (0:1)

DJK Gebenbach: Nitzbon – Gorgiev, Biermeier, Libotosky, Böhm – Becker, Pirner, J. Lindner, Fischer (46. Lincke), Kohler (53. Klahn, 88. N. Lindner) – Seifert

TSV Rain/Lech: Maschke – Hackenberg, Triebel, Bauer, Belousow – Bär, Schröder, Müller, Luburic (77. Zupur) – Käser, Kurtishaj (85. Schneider)

Tore: 0:1 (33.) Maximilian Käser, 0:2 (73.) Maximilian Käser – SR: Angelika Söder (TSV Ochenbruck) – Zuschauer: 1413

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