02.11.2018 - 16:21 Uhr
GebenbachSport

Richtungsweisende Partie

In der Bayernliga Nord muss die DJK Gebenbach beim starken Aufsteiger ATSV Erlangen antreten. Bei einem Erfolg hat der letztjährige Aufsteiger die Aussicht, in der Spitzengruppe zu überwintern.

Die Auswechselbank der DJK Gebenbach mit Cheftrainer Faruk Maloku (links) und Co-Trainer Johannes Hager (2. von links)
von Autor LIKProfil

Zum letzten Auswärtsspiel vor der Winterpause geht es für die DJK Gebenbach am Samstag 3. November, um 14 Uhr zum Aufsteiger ATSV Erlangen. Mit drei Heimspielen in Folge (Aubstadt, Ammerthal, Abtswind) schließt der Tabellenzweite der Bayernliga Nord anschließend ein weiteres überaus erfolgreiches Fußballjahr ab.

Im Derby top

Auch für den ATSV Erlangen war das Jahr 2018 ereignisreich und historisch. Pünktlich zum 120-jährigem Gründungsjubiläum gelang den Mittelfranken erstmalig der Aufstieg in die fünfthöchste Liga. Erst vor wenigen Wochen gastierte im Pokal die Profimannschaft der SpVgg Unterhaching an der Paul-Gossen-Straße. Bei der 0:2-Niederlage gegen den Drittligisten konnte die Mannschaft von Trainer Shqipran Skeraj nach einer starken Leistung mit erhobenem Kopf vom Platz gehen. Und auch beim Derby am letzten Wochenende in Eltersdorf präsentierte sich der ATSV in allerbester Form und behielt mit 2:1 die Oberhand.

"Mit den ATSV Erlangen wartet ein schwerer Gegner auf uns. Sie sind mittlerweile in der Bayernliga angekommen und spielen selbstbewusst nach vorne", lobt DJK-Trainer Faruk Maloku die Entwicklung bei den Universitätsstädtern. Diese kommt keineswegs überraschend, verfügt der bisher beste Aufsteiger doch über einen spielstarken Kader, der mit Akteuren besetzt ist, die auch schon höherklassig unterwegs waren. Daher wurde auch das für einen Neuling sonst eher übliche Saisonziel "Klassenerhalt" mit "einstelliger Tabellenplatz" durchaus zu recht selbstbewusst formuliert. Und: Mit 26 Punkten liegt man auch im Soll.

Im Hinspiel 5:1-Sieg

Der klare 5:1-Sieg der DJK im Hinspiel täuscht: Denn Gebenbach war nach einer Roten Karte gegen Torhüter Michael Kraut gut eine Halbzeit lang in Überzahl. Dies sieht auch Trainer Faruk Maloku so: "Das Ergebnis aus dem Hinspiel ist kein Maßstab. Ich rechne mit einem hartumkämpften Spiel, in der beide Mannschaften auf Sieg spielen werden."

Dabei hofft Maloku, dass seine Mannschaft an die starke zweite Halbzeit gegen sie SpVgg Bayern Hof anknüpfen kann. "Da sind wir während des Spiels Stück für Stück stärker geworden." Beinahe wäre in der Nachspielzeit sogar noch der Siegtreffer gelungen. Mit dem Unentschieden konnte seine Mannschaft aber zumindest den Trend der Niederlagen stoppen.

Trio droht auszufallen

Die Begegnung gegen den ATSV Erlangen ist für Gebenbach durchaus richtungweisend. Bei einem Erfolg hat der letztjährige Aufsteiger die Aussicht in der Spitzengruppe zu überwintern. Auf der anderen Seite würde die DJK bei einer Niederlage wohl aus den Top-Vier der Liga zurückfallen. Gegen die formstarken Mittelfranken fehlt weiterhin Jan Fischer (Muskelfaserriss). Kai Hempel und Dominik Haller sind angeschlagen und drohen auszufallen. Sollten die beiden torgefährlichen Leistungsträger tatsächlich nicht auflaufen können, wäre dies natürlich ein herber Rückschlag. Zumindest Johannes Böhm konnte sich am letzten Spieltag nach seiner langen Verletzung mit einer eindrucksvollen Leistung zurückmelden.

DJK Gebenbach: Nitzbon (1), Damiano (30), Ceesay (3), Biermeier (5), Becker (7) Haller (8) ?, Gorgiev (9), Kohler (10), Hempel 14) ?, Scherm (15), Libotovsky (18), Pirner (19), Nico Lindner (16), Jakob (25), Keilholz (27), Jonas Lindner (23), Klahn (28) Seifert (11), Böhm (22)

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