23.11.2018 - 15:57 Uhr
GebenbachSport

"Zeigen, dass wir Männer sind"

Für die Fans der DJK ist 2018 zum Genießen: 21 Siege in 33 Punktspielen, fünf Remis und nur siebenmal muss Gebenbach den Platz als Verlierer verlassen. Eine Partie steht noch an. Der Trainer des Gegners fordert viel von seiner Truppe.

Noch ein paar stramme Schüsse wie hier von Dominik Haller (links), dann ist das Jahr 2018 gelaufen - womöglich mit Platz eins in der Bayernliga Nord für die DJK Gebenbach.
von Autor LIKProfil

Bevor die staade Zeit beginnt, erwartet die DJK Gebenbach am Samstag, 24. November, um 14 Uhr zum letzten Spiel des Jahres in der Bayernliga Nord den Neuling TSV Abtswind. Sollte die Truppe von Trainer Faruk Maloku auch am Samstag die Partie für sich entscheiden können, bliebe man auf jeden Fall Tabellenzweiter.

Bei einem Ausrutscher von Primus Aubstadt bei Bayern Hof besteht sogar die Möglichkeit, als Spitzenreiter in die Winterpause zu gehen.

"Wir wollen auf jeden Fall versuchen, mit einem Sieg in die Winterpause zu kommen. Es wird wieder ein schwieriges Geduldsspiel wie letzte Woche im Derby", erwartet Maloku einen ähnlich defensiv eingestellten Gegner. Aber wie Ammerthal haben auch die Unterfranken aus dem Landkreis Kitzingen genügend Qualität in der Mannschaft, um Fehler der DJK auszunützen.

"Abtswind hat eine starke Mannschaft mit vielen guten Einzelspielern. Die Mannschaft ist besser als ihr derzeitiger Tabellenplatz. Ich bin mir sicher, dass sie die Liga erhalten werden", lobt Maloku die Kicker aus dem Kräuterort - von denen viele auch schon Erfahrung in der Bayernliga oder Regionalliga gesammelt haben.

Die Mannschaft von Trainer Mario Schindler liegt momentan mit 22 Punkten nur zwei Zähler vor den Relegationsplätzen und braucht deshalb jeden Punkt im Abstiegskampf. "Wir müssen nun zeigen, dass wir Männer sind und den Fans aber auch uns im letzten Auswärtsspiel ein Erfolgserlebnis schenken", gab sich Mario Schindler kurz nach der Heimniederlage gegen Eltersdorf (0:4) kämpferisch. Allerdings schränkte er auch ein: "Wir können nur etwas Zählbares mitnehmen, wenn wir über unsere Leistungsgrenze gehen können und Gebenbach einen schlechten Tag hat."

Beide Trainer sind sich auch darin einig, dass die Begegnung zu dieser Jahreszeit nur über die Mentalität entschieden wird. Deshalb appelliert Maloku auch eindringlich an seine Mannschaft, das Spiel vom Kopf her anzunehmen. Die körperliche Fitness sei sicher kein Problem, so Maloku. Keine Probleme hat er auch hinsichtlich des Kaders, da erstmals alle Spieler zur Verfügung stehen.

Diejenigen, die auflaufen, sollten noch mal alle Kräfte mobilisieren, um nach einem Erfolg mit einem positiven Gefühl in die lange Winterpause gehen zu können. Maloku hofft auch, dass man anders als im Hinspiel (3:1) diesmal keinen Rückstand nachlaufen muss. Wie gefährlich und schwer das ist, wenn man mit einer hochstehenden Abwehr 40, 50 Meter im Rücken zu verteidigen hat, konnte man gegen Ammerthal sehen. "Das sollte sich die Mannschaft ersparen", so Maloku.

DJK Gebenbach: Nitzbon (1), Damiano (30), Ceesay (3), Biermeier (5), Becker (7), Haller (8), Gorgiev (9), Kohler (10), Hempel (14), Scherm (15), Libotovsky (18), Pirner (19), Jakob (25), Keilholz (27), Jonas Lindner (23), Seifert (11), Böhm (22), Nico Lindner (16), Klahn (28), Fischer (4)

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