14.07.2020 - 18:45 Uhr
GrafenwöhrSport

Kein Wort zum Sport: Michaela Specht

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In unserer wöchentlichen Rubrik verrät die Fußballerin der TSG Hoffenheim, die aus Grafenwöhr stammt, warum sie gerne einmal Steve Jobs kennengelernt hätte und worauf man sich beim Fernsehschauen einstellen sollte.

Michaela Specht von der TSG Hoffenheim.
von Fabian Leeb Kontakt Profil

Im Alter von vier Jahren (2001) begann Michaela Specht mit dem Fußballspielen bei der SV Grafenwöhr. Ab 2010 wurde die 23-Jährige parallel am Nachwuchsleistungszentrum der SpVgg SV Weiden ausgebildet. 2013 folgte der Wechsel zum FC Bayern München, wo sie in der zweiten Mannschaft zum Einsatz kam (25 Spiele) und auch bei den B-Juniorinnen spielte, mit denen sie 2014 die deutsche Meisterschaft gewann. 2015 wechselte Specht zur TSG Hoffenheim, wo sie nach 22 Einsätzen in der zweiten Mannschaft inzwischen 68 Mal für die Bundesliga-Mannschaft auflief. In der gerade abgelaufenen Spielzeit 2019/20 stand sie in allen 22 Saisonspielen auf dem Platz. Nur knapp verpasste die TSG als Drittplatzierte hinter Meister VfL Wolfsburg und dem FC Bayern München die Qualifikation für die Champions-League.

ONETZ: Wo möchten Sie gerne leben?

Michaela Specht: Da gibt es eigentlich keinen bestimmten Ort. Ich versuche im Hier und Jetzt zu leben und aus jeder Situation das Beste zu machen.

ONETZ: Was sind Ihre persönlichen Stärken?

Michaela Specht: Die Eigenschaften, die man als Leistungssportlerin in einem Team mitbringen muss. Außerdem bin ich sehr meinungsstark.

ONETZ: Was war Ihr größter Fehler?

Michaela Specht: Alle getroffenen Entscheidungen kann man im Nachhinein erst bewerten und da gab es sicher auch die ein oder andere, die man hätte anders treffen können. Ich habe etwa auf Vieles verzichtet und bin früh von Zuhause ausgezogen. Aber auch daraus habe ich viel mitgenommen, und es hat mich geprägt.

ONETZ: Wer wollten Sie als Kind sein?

Michaela Specht: In manchen Situationen wie mein Bruder, aber im Großen und Ganzen habe ich nie jemandem nachgeeifert.

ONETZ: Was war Ihr schlimmster/bester Schulstreich?

Michaela Specht: An einzelne Streiche kann ich mich nicht mehr erinnern, aber ich war schon immer für einen Spruch gut und ab und an der Klassenclown.

ONETZ: Mit welchem Promi würden Sie gerne mal einen Kaffee trinken?

Michaela Specht: Steve Jobs. Wie er Apple erfolgreich gemacht hat, finde ich sehr beeindruckend, seine Menschenführung und Ansichten sind sehr interessant und inspirierend.

ONETZ: Welchen Satz hassen Sie am meisten?

Michaela Specht: "Mal abwarten, was noch kommt" und "Chill mal." Ich bin ein Mensch, der am liebsten Dinge direkt anpackt und gern im Voraus plant.

ONETZ: Was haben Sie sich von Ihrem ersten Gehalt/Ihrer ersten Siegprämie gekauft?

Michaela Specht: Ehrlich gesagt weiß ich das nicht mehr. Aber für ein gutes Frühstück in Heidelberg gebe ich gerne Geld aus.

ONETZ: Bei welcher Nachspeise können Sie einfach nicht widerstehen?

Michaela Specht: Da gibt es sehr viel, für mich gehört Essen zum Genuss. Deshalb lasse ich mir auch oft den Nachtisch nicht nehmen.

ONETZ: Welche Fernsehsendung ist für Sie Pflicht, bei welcher schalten Sie sofort weg?

Michaela Specht: Mein Fernseher läuft gefühlt nur einmal in der Woche. Deshalb gibt es eigentlich keine Sendung, die ich immer schaue. Wegschalten würde ich bei kaum einer Sendung, denn wenn ich mal schaue, dann nur zur reinen Unterhaltung. Viele Sendungen sind meiner Meinung nach sehr primitiv, darauf muss man sich einstellen und dann braucht man auch nicht umschalten.

ONETZ: Was ist Ihre Lieblingsbeschäftigung?

Michaela Specht: Ich gehe gern mal Essen mit Freunden, auch bei einem entspannten Spieleabend bin ich immer dabei.

ONETZ: Wenn ich die Zeit zurückdrehen könnte, würde ich ...

Michaela Specht: ... gern nochmal meine Kindheit erleben, in der ich mit meinen Brüdern, Nachbarn oder auch Freunden immer draußen spielen war – egal, ob auf dem Spielplatz, dem Fußballplatz oder auch nur im Wald.

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