16.11.2018 - 15:40 Uhr
GrafenwöhrSport

SV Grafenwöhr und die Wundertüte

Für die SV Grafenwöhr gilt es, die Konzentration noch einmal hochzuhalten. Im letzten Spiel vor der Winterpause gastiert mit der DJK Ensdorf ein unberechenbarer Gegner.

SV Grafenwöhr - Inter Bergsteig Amberg 2:0 vom 4.11.2018 vorne Florian Träger

Zum letzten Spiel vor der Winterpause gastiert die DJK Ensdorf am Sonntag um 14.30 Uhr im Sportpark Grafenwöhr. Nachdem die Grafenwöhrer im letzten Auswärtsspiel beim SV Hahnbach mit einem 1:1 den Vorsprung von vier Punkten auf den dritten Tabellenplatz wahren konnten, möchte man jetzt gegen Ensdorf nachlegen und damit eine fast perfekte Hinrunde zu Ende bringen. Trainer Roland Lang war mit dem Auftreten seiner Truppe in Hahnbach mehr als zufrieden: "Meine Jungs haben ein hervorragendes Spiel abgeliefert. Gerade die Reaktion und Moral nach dem Rückstand haben gestimmt."

Die von Christof Schwendner trainierten Gäste können getrost als Wundertüte der Bezirksliga Nord bezeichnet werden. Gegen den Vorjahresmeister SV Hahnbach wurde vor einigen Wochen ein beachtenswertes 2:2 gefeiert. Zudem wurde der Tabellenführer FC Wernberg auswärts klar mit 4:0 in die Schranken gewiesen. Dem gegenüber stehen jedoch Ergebnisse, wie das 0:2 gegen das abgeschlagene und bis dato sieglose Schlusslicht SV Sorghof oder die krachende 0:6-Niederlage gegen den SV Raigering vor Wochenfrist. Der aktuell zehnte Tabellenrang entspricht nicht dem eigentlichen Potenzial der Mannschaft und kann niemanden im Ensdorfer Lager zufriedenstellen.

Auch Heimcoach Roland Lang warnt davor, den Gegner aufgrund seines Tabellenplatzes zu bewerten: "Die DJK Ensdorf verfügt über zahlreiche hervorragend Fußballer und ist im Offensivbereich sehr stark besetzt." Herausragende Akteure sind neben dem Toptorjäger Sebastian Hummel (9 Treffer) auch Stefan und Julian Trager (bereits 11 Assists). Auch der aktuell unter Ladehemmung leidende Sebastian Siebert hat in der Vergangenheit bereits eindrucksvoll bewiesen, dass er zu den besten Stürmern der Liga gehört.

Nichtsdestotrotz peilen Roland Lang und seine Mannen einen dreifachen Punktgewinn an. Definitiv nicht zur Verfügung stehen die Langzeitverletzten Jonathan Hammermann, Thomas Rahn, Valentin Schmidt und Benjamin König sowie der verletzte Dominik Zawal.

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