07.09.2018 - 12:17 Uhr
GrafenwöhrSport

Vorsicht vor den Zwillingen

Die SV Grafenwöhr scheint ihre kleine Durststrecke überwunden zu haben. Auf den Bezirksliga-Aufsteiger wartet nun ein Kontrahent, der in der letzten Saison noch in der Landesliga aktiv war.

Die SV Grafenwöhr bangt vor dem Heimspiel gegen den 1. FC Schwarzenfeld noch um den Einsatz von Benjamin König (rechts, Szene aus der Partie gegen den SV Kulmain).
von Externer BeitragProfil

(mku) Nach zwei Niederlagen am Stück gelang der Sportvereinigung Grafenwöhr am vergangenen Sonntag gegen das Tabellenschlusslicht SV Sorghof die erhoffte Wende. Allerdings konnte das Team von Trainer Roland Lang spielerisch nicht an die gezeigten Leistungen der Partien zuvor anknüpfen. Die jetzt anstehende Aufgabe gegen den 1. FC Schwarzenfeld wird um ein Vielfaches schwieriger. Das weiß auch Lang: "Gegen den letztjährigen Landesligisten aus Schwarzenfeld wird eine Leistung wie gegen Sorghof definitiv nicht reichen. Meine Mannschaft muss wieder ein Schippe drauflegen, dann sollte auch gegen diesen Gegner Zählbares drin sein."

Der 1. FC Schwarzenfeld belegt aktuell den achten Tabellenplatz und startete eher durchwachsen in die Saison. Die Bilanz bisher: Drei Siege, drei Unentschieden und zwei Niederlagen, bei einem ausgeglichenen Torverhältnis. Aufhorchen ließen die Schwarzenfelder allerdings vor Wochenfrist mit dem 2:0 gegen den SV Raigering. Auch auf dem Transfermarkt wurde der FC nochmals aktiv und zeigte so, dass die Verantwortlichen mit dem bisherigen Verlauf alles andere als zufrieden sind. Kurzerhand wurden die Peter-Zwillinge, die zuvor beim SC Ettmannsdorf in der Landesliga aktiv waren, verpflichtet. Darüber hinaus verfügt Schwarzenfelds Trainer Wolfgang Richthammer über eine eingespielte Truppe, aus der aktuell vor allem Christoph Bäßler (sechs Treffer) und Maximilian Ferstl (vier Treffer) herausragen und sich für zehn der bisher erzielten 13 Tore verantwortlich zeigen.

Nichtsdestotrotz peilen die Hausherren einen Punktgewinn gegen den Landesliga-Absteiger an. Für dieses Vorhaben stehen Chefanweiser Roland Lang neben den Langzeitverletzten Thomas Rahn, Valentin Schmidt und Maximilian Dippl auch die beiden Urlauber Jonathan Hammermann und Lukas Wiesnet nicht zur Verfügung. Zudem ist der Einsatz von Benjamin König noch fraglich.

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