Bevor er am Nachmittag das Bundesligaspiel zwischen RB Leipzig und dem FC St. Pauli besuchte, machte Jürgen Klopp am Samstagmittag am Leipziger Cottaweg Station. Die Trainer-Ikone, die mittlerweile für die fußballerische Weiterentwicklung auf allen Ebenen im RB-Kosmos zuständig ist, will natürlich auch sehen, was der Nachwuchs so macht. Da gab es aber am Samstag eine Enttäuschung für ihn.
Die U19, das Team, in dem auch Toni Langsteiner aus Grünlas bei Ebnath (Landkreis Tirschenreuth) spielt, verlor das Viertelfinale um die deutsche Meisterschaft gegen den FSV Mainz. Der Oberpfälzer Langsteiner war dabei auch ein bisschen die tragische Figur. Nach seinem Fehlpass im Mittelfeld schnappte sich Mika Preßler an der Mittellinie den Ball. Der Mainzer Stürmer sah, dass Leipzigs Keeper Franz Hantschmann viel zu weit vor dem Tor war, und traf aus gut 40 Metern ins Netz. Die Leipziger probierten es weiter, taten sich aber schwer. Mainz, das jetzt im Halbfinale auf die TSG Hoffenheim trifft, konterte und hatte bei einem Pfostentreffer Pech.
Das hatten allerdings auch die Leipziger. Langsteiner stieg nämlich kurz vor Schluss zum Kopfball hoch – und traf nur die Latte. Die Schlussoffensive wurde nicht belohnt. Nach dem Sieg gegen den HSV im Achtelfinale eine Woche zuvor waren die mitfavorisierten Leipziger und Langsteiner nun raus im Kampf um den Titel.













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