29.09.2021 - 12:45 Uhr
HahnbachSport

Kein Wort zum Sport: Volleyballerin Katrin Rühl

In unserer Rubrik verrät die Volleyballerin des Regionalligisten SV Hahnbach, welche Fernsehserie für sie seit mehr als 20 Jahren Pflicht ist, und was sie machen würde, wenn sie einen Tag lang Bundeskanzlerin wäre.

Katrin Rühl beim Wandern in Österreich.
von Christian Frühwirth Kontakt Profil

Sie stammt aus Niederbayern, aus Plattling, wo Katrin Rühl schon früh von Ballett über Reiten bis Tennis "sämtliche Sportarten ausprobierte". Mit 13 Jahren entdeckte sie dann Volleyball für sich, spielte zehn Jahre lang für den TV Plattling, später eine Saison beim ASV Neumarkt und seit ein paar Jahren jetzt für den Regionalligisten SV Hahnbach. In die Oberpfalz kam die heute 30-Jährige über ihre Ausbildung bei der Polizei in Nabburg. Inzwischen ist sie selbst Ausbilderin und lehrt bei der Bereitschaftspolizei in Sulzbach-Rosenberg Rechtsfächer. Noch empfindet es Rühl als Glücksfall, dass ihre Berufs- und dann auch Mannschaftskollegin Sandra Strobl sie zum SV Hahnbach brachte. "Die Mädels sind einfach einzigartig, mir hätte nichts Besseres passieren können", sagt Rühl, die zur neuen Saison von der Diagonalspielerin umschulen und "es mal auf der Mitte-Position probieren" möchte.

ONETZ: Wo möchten Sie gerne leben?

Katrin Rühl: Hier in der Oberpfalz! Wir haben in Kempfenhof bei Sulzbach-Rosenberg neu gebaut und sind hier sehr zufrieden. Im Winter wäre es nicht schlecht, im Süden zu leben. In Spanien zum Beispiel, diese Mischung wäre richtig schön. Meine Großeltern haben das früher gemacht. Sie haben die Winter im Wohnmobil in Spanien verbracht.

ONETZ: Über was können Sie so richtig lachen?

Katrin Rühl: Am meisten über mich selbst. Ich finde es auch ganz wichtig, dass man sich selber nicht zu ernst nimmt. Gerade über peinliche Dinge, die einem ab und zu passieren, lache ich gerne.

ONETZ: Wer wollten Sie als Kind sein?

Katrin Rühl: Die Pipi Langstrumpf fand ich ganz toll. Sie hatte ein super-tolles Haus, die tollen Freunde dazu und natürlich die Tiere. Und sie war ganz stark. Ich wollte immer wie die Pipi sein. Und ein kleines bisschen habe ich es geschafft (lacht): Mit meinem Haus bin ich sehr zufrieden, ich habe auch sehr tolle Freunde. Ich habe zwar kein Pferd und keinen Affen, aber einen Hund und einen Ehemann (lacht).

ONETZ: Mit welchem Promi würden Sie gerne mal einen Kaffee trinken?

Katrin Rühl: Wenn ich mir einen aussuchen dürfte, würde ich Gerard Butler nehmen. Den finde ich ganz ansprechend, mit ihm würde ich schon mal einen Kaffee trinken. Ich finde, ihn kann man durchaus anschauen – und mit ihm bestimmt auch ein bisschen sprechen.

ONETZ: Bei welcher Nachspeise können Sie einfach nicht widerstehen?

Katrin Rühl: Eigentlich bei fast allen. Ich liebe Nachspeisen, könnte die Hauptspeise weglassen und dafür alle Desserts nehmen. Am liebsten mag ich Crema Catalana. Meine Oma kann die besonders gut, sie kennt die ja aus Spanien.

ONETZ: Welche App darf auf Ihrem Smartphone auf keinen Fall fehlen?

Katrin Rühl: "Whatsapp" ist ein absolutes Muss, weil meine Eltern 108 Kilometer entfernt wohnen, die Freunde alle verstreut sind und es für mich wichtig ist, mit ihnen Kontakt zu halten.

ONETZ: Hotel oder Campingplatz? Berge oder Meer? Wie sieht der perfekte Urlaub für Sie aus?

Katrin Rühl: Früher fand ich Wohnmobil gut, als ich meine Großeltern besucht habe und mit ihnen mitgefahren bin. Da hat die Oma ja alles gemacht. Wenn man das selber machen muss, das Abspülen zum Beispiel, ist das schon was anderes. Deshalb tendiere ich eher zum Hotel. Ich kann aber nicht sagen, Berge oder Meer. Perfekt wäre Wandern in den Bergen, dann entspannen am Meer und anschließend noch ein bisschen eine Stadt anschauen.

ONETZ: Haben Sie ein Lieblingstier?

Katrin Rühl: Ich habe einen siebenjährigen Labrador, den "Buddy", er ist mein absolutes Lieblingstier. Ich bin von Klein auf mit Hund groß geworden, meine Eltern hatten schon einen Hund. Mit ihm bin ich in der Hundehütte gesessen, ich bin ein absoluter Hunde-Mensch.

ONETZ: Welche Fernsehsendung ist für Sie Pflicht?

Katrin Rühl: (lacht) "Gute Zeiten, schlechte Zeiten". Das schalte ich jeden Tag ein. Meine Eltern haben mich das nicht sehen lassen, sie haben gesagt, das ist "absoluter Blödsinn". Aber mit der Oma habe ich das immer geschaut und mache das jetzt seit über 20 Jahren.

ONETZ: Wenn Sie sich ein Talent aussuchen könnten, welches wäre das?

Katrin Rühl: Singen. Ich probier's immer wieder, aber leider sind nicht immer alle so begeistert. Scheinbar klingt es nicht ganz so gut. Mein Mann dreht immer das Radio auf, wenn ich zu singen beginne.

ONETZ: Sie sind für einen Tag Bundeskanzlerin, was würden Sie an diesem Tag machen?



Katrin Rühl: Ich fände es sehr interessant, mehr Einblick zu bekommen, hinter die Kulissen zu schauen. Ich glaube, dass man vieles nicht mitbekommt. Vielleicht kann man dann auch manche Entscheidungen besser verstehen oder nachvollziehen. Und ich würde dafür sorgen, dass die Steuern gesenkt werden.

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