05.04.2019 - 22:45 Uhr
Haselmühl bei KümmersbruckSport

Elf Fragen an Michael Bladeck (ASV Haselmühl)

In der Gemeinde Kümmersbruck gibt es nur einen Verein, für den er nicht gespielt hat. Und trotzdem war er an dessen Aufstieg beteiligt. Der Verteidiger des ASV Haselmühl verrät außerdem, was der Trainer lieber nicht wissen sollte.

In der Gemeinde Kümmersbruck gibt es nur einen Verein, für den Michael Bladeck nicht gespielt hat. Und trotzdem war er an dessen Aufstieg beteiligt.
von Christian Frühwirth Kontakt Profil

Seine Position ist Außenverteidiger, doch Michael Bladeck hat von Torhüter bis Stürmer schon alles gespielt. In der Jugend beim TSV Kümmersbruck und ASV Haselmühl, danach beim TSV Theuern und seit knapp acht Jahren wieder in Haselmühl. Bevor er es in der kommenden Saison etwas ruhiger angehen lassen und vorwiegend in der Alten-Herren-Mannschaft kicken möchte, hat Bladeck noch ein besonderes Ziel: "In dieser Saison für alle fünf Haselmühler Mannschaften spielen." In der zweiten, dritten und vierten Mannschaft sowie die Alten Herren spielte er schon, fehlt noch ein Einsatz in der "Ersten".

ONETZ: 1. Fußball ist für mich ...

Michael Bladeck: ...das Regelmäßigste, womit ich seit meiner Kindheit die Wochenenden verbringe. Anfangs habe ich auch Eishockey gespielt, das war dann aber zu zeitaufwendig.

ONETZ: 2. Warum sind Sie bei der Sportart Fußball gelandet und nicht beim Schach?

Michael Bladeck: Ich war tatsächlich zwei-, dreimal beim Schnuppertraining Schach. Ich wollte dann aber nichts neues anfangen, weil Fußball und Eishockey schon zu viel war. Und deswegen ist es bei diesen Schnuppereinheiten geblieben. Ich glaube, dass mir der Teamsport eher liegt.

ONETZ: 3. Gelbe Fußballschuhe sind für mich …

Michael Bladeck: ... absolut okay. Ich habe klassisch schwarze für das Training und orange-grüne für die Spiele. Das war aber Zufall, ich gehe ins Geschäft und nehme die, die am besten passen. Und das waren eben die bunten.

ONETZ: 4. Ein Erlebnis in Ihrer Karriere, das Ihnen heute noch stinkt?

Michael Bladeck: Es waren zwei Erlebnisse – die Abstiege mit dem ASV Haselmühl, einmal von der Kreisliga in die Kreisklasse, einmal von der Kreisklasse in die A-Klasse. Es waren aber auch die einzigen beiden Abstiege.

ONETZ: 5. Welches Ritual pflegen Sie kurz vor einem Spiel?

Michael Bladeck: Ich wohne wie einige meiner Mitspieler in Utzhütte. Und da ist es fester Brauch, dass wir eine Fahrgemeinschaft bilden. Da werden die Mitspieler eingesammelt und dann ins Training oder zu den Spielen gefahren. Und einmal im Jahr gibt es in der Siedlung ein ASV-Straßenfest.

ONETZ: 6. Welche Rückennummer haben Sie?

Michael Bladeck: Eine feste habe ich nicht, da ich zwischen den verschiedenen Herrenmannschaften und den Alten Herren hin und her wechsle. Ich habe auch keine Glückszahl, die Trikotnummer ist mir absolut egal.

ONETZ: 7. Das müsste der Nachbarverein SV Köfering mir bieten, damit ich wechseln würde ...

Michael Bladeck: Ein Wechsel ist altersbedingt kein Thema mehr, auch wenn der SV Köfering der einzige Gemeindeverein ist, bei dem ich noch nicht gespielt habe.

ONETZ: 8. Warum sind Sie kein Schiedsrichter?

Michael Bladeck: Das würden meine Nerven nicht aushalten, vor allem wenn die Spieler so wären wie ich (lacht). Schiedsrichter zu werden, stand nie im Raum. Ich habe mich anderweitig nebenbei im Fußballsport eingebracht, war bei der JFG Mittlere Vils zwei Jahre Trainer und zwei Jahre unter Heiner Swiderski Co-Trainer der A-Junioren.

ONETZ: 9. Die Anstoßzeit in den A-Klassen ist gelegentlich zur Mittagszeit. Ist da der Schweinebraten schon verdaut oder gibt's nichts vorher?

Michael Bladeck: Wenn es zeitlich möglich ist, ist der Schweinebraten Pflicht. Wenn das Spiel zu früh beginnt, wird danach im Sportheim gegessen.

ONETZ: 10. Was ist das Gesprächsthema im Auto bei einem Auswärtsspiel?

Michael Bladeck: Klar geht es schon mal über den nächsten Gegner, auch mal über Privates. Aber meistens ist das Thema das letzte Fest, von dem der Trainer besser nichts wissen sollte.

ONETZ: 11. An welches Spiel erinnern Sie sich heute noch gerne?

Michael Bladeck: Das war letzte Saison das Spiel in der B-Klasse ASV III gegen Kümmersbruck I, gegen meinen Ex-Verein. Ich habe das 2:0 geschossen, wir haben 2:1 gewonnen, dadurch ist nicht Kümmersbruck, sondern der SV Köfering II Meister geworden. Da habe ich mir in Köfering viele Freunde gemacht. Kümmersbruck hat es als Vizemeister in der Relegation dann auch geschafft.

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