Obwohl der Skibetrieb im vereinseigenen Langlaufzentrum am Rotbühl derzeit aufgrund der hervorragenden Schneelage floriert wie nie, trägt der Skiclub Monte Kaolino als Veranstalter die bayerischen Meisterschaften im Skilanglauf in Finsterau vom 30. Januar bis 1. Februar im Bayerischen Wald aus.
"Leider kann man mit so einem Winter in unseren Breitengraden nicht planen", sagt Thomas Heckmann. Der SCMK-Vorsitzende betont, dass die Meisterschaften schon seit Monaten vergeben sind und sich die teilnehmenden Vereine auch auf den Veranstaltungsort einstellen müssen. Bei insgesamt rund 400 Teilnehmern heißt das, dass mit Eltern, Trainern und Betreuern ein Kontingent von 500 bis 600 Betten benötigt wird. "Da ist Planungssicherheit gefragt", erklärt Heckmann. Was noch hinzukomme, sei die zu installierende Infrastruktur wie zum Beispiel Wachscontainer: "Es wäre zu aufwändig, diese Sachen für ein einzelnes Rennen in Hirschau bereitzustellen". Im Bayerischen Wald steht diese Infrastruktur schon. In Finsterau wurde unlängst ein Weltcup der Para-Sportler ausgetragen.
Zu den 30 Helfern aus Hirschau, die für drei Tage in den Bayerischen Wald fahren, kommen noch einmal rund 15 Sportler, welche Cheftrainer Johannes Pfab für die Meisterschaften nominiert hat. Gerade für die Schülerklassen sind die Landesmeisterschaften der Höhepunkt der Saison.
Am Samstag findet ein Einzelrennen in der klassischen Technik statt, bei dem auch verschiedene Technikelemente absolviert werden müssen. Am zweiten Wettkampftag stehen die Staffelrennen auf dem Programm. Anhand der Vortagesergebnisse werden die Sportler in sogenannte Regionenstaffeln eingeteilt. Im Falle der Hirschauer ist das Oberpfalz und Bayerwald.
Für Pfab zählt bei den "Heim- Meisterschaften" aber nicht nur der olympische Gedanke. "Bei den U14er Mädels haben wir mit Pauline Knab, Victoria Reng und Ronja Ott ein paar Läuferinnen, die ganz nach vorne fahren können. Gleiches gilt in der U18 für Linda Schlierf und Niklas Blaschke, der gerade im Klassischen seine Stärke hat."













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