Trainer Christian Ilzer von der TSG 1899 Hoffenheim blickt kritisch auf die zurückliegende XXL-Länderspielpause zurück. „Die Pro-Punkte werden bei den Nationaltrainern zu suchen sein“, sagte der Österreicher vor dem Heimspiel am Samstag (15.30 Uhr/Sky) in der Fußball-Bundesliga gegen den Hamburger SV. „Zu Beginn einer Saison und vor einer sehr intensiven Phase drei Wochen mit vier Spielen reinzupacken, dem kann ich wenig abgewinnen.“
Ilzer ging bei seiner Ausführung noch weiter und stellte das Format der Nations League infrage. „Man hat gesagt, sie ist dazu da, Freundschaftsspiele zu ersetzen“, sagte er. Nach Ansicht des 48-Jährigen könne man sich diesen Wettbewerb sogar „ersparen“. Drei Spiele seien maximal vertretbar. „Das wäre der bessere Ansatz und das sollte die UEFA überdenken“, meinte der Coach, der den einen oder anderen erkrankten oder verletzten Profi zu beklagen hat.
Lob für HSV-Trainerteam
Nicht nur aufgrund möglicher Ausfälle verzichtete Ilzer auf ein Personalupdate. „Der HSV mit seinem Trainerteam macht eine grandiose Gegneranalyse. Deshalb wollen wir wenigstens dahingehend unseren Gegner im Dunkeln tappen lassen“, sagte er.
Sportlich sind beide Clubs mit einem Sieg und drei Niederlagen verhalten in die Saison gestartet. Nur einmal startete Hoffenheim in der Bundesliga noch schlechter: In der Spielzeit 2015/16 holte die TSG unter dem damaligen Trainer Markus Gisdol lediglich einen Punkt aus den ersten vier Spielen. Dennoch ist es für Ilzer nun wichtig, in der aktuellen Situation „Ruhe zu bewahren“ und „nicht in puren Aktionismus zu verfallen“.
© dpa-infocom, dpa:261009-930-816202/1













Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.