Schauplatz des großen Coups der Kondrauer Eisstockschützen in der Bayernliga-Runde war am Wochenende die Franz-Zwiebel-Eishalle in Regen. Die Kondrauer, vor zwei Jahren in die Bayernliga aufgestiegen, waren mit dem Ziel nach Niederbayern gefahren, den Klassenerhalt zu schaffen. Aber es kam ganz anders.
Nach einem eher schwachen Start in den Wettkampf deutete auch zunächst alles darauf hin, dass letztlich das Vorhaben Klassenerhalt ganz schwer werden würde. Doch die Kondrauer, angetreten mit Thomas Klein, Thomas Lochner, Matthias Schnurrer, Gerald Schnurrer und Christian Stark steigerten sich im Laufe des Wettkampfs und belegten am Ende des ersten Wettkampftages den achten Platz unter den insgesamt 28 Moarschaften.
Am Sonntag folgte zunächst ein ebenso mäßiger Beginn, ehe die Kondrauer mit zunehmender Dauer immer stärker wurden. Sie legten eine kleine Siegesserie hin und hatten zwischenzeitlich sogar den dritten Platz inne. Eine kurze Schwächephase ließ die Sportfreunde auf den fünften Platz zurückfallen, ehe sprichwörtlich der letzte Wettkampf alles entschied.
Während Kondrau in der Partie gegen den SV Röhrnbach knapp mit 17:15 gewann, musste der bis dahin Drittplatzierte EC Rettenberg eine klare 6:20-Niederlage gegen den TSV Niederviehbach einstecken und fiel damit sogar noch auf den sechsten Platz zurück.
Dagegen herrschte im Lager der Kondrauer großer Jubel, denn sie schoben sich noch auf den vierten Platz nach vorne, der zum Aufstieg in die 2. Bundesliga berechtigt. Klar, dass dies mit Abstand den größten Erfolg in der Vereinsgeschichte der Sportfreunde darstellt, die trotz des Erfolgs jedoch eher verhalten jubelten. Denn eines ist klar, die kommende 2. Bundesliga-Saison wird sehr hart werden für die Kondrauer.
Meister in der Bayernliga Nord wurde der EC-DJK Aigen am Inn II mit souveränen 42:12 Punkten vor dem 1. FC Neunburg vorm Wald und dem TSV Niederviehbach, die jeweils 36:18 Punkte auf dem Konto hatten. Mit 34:20 Punkten folgten die Kondrauer Sportfreunde vor dem EC Eintracht Gotteszell mit 33:21 Punkten.













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