25.02.2020 - 17:18 Uhr
KümmersbruckSport

Klassenerhalt rückt für TTSC Kümmersbruck in greifbare Nähe

Der TTSC Kümmersbruck feiert in der Verbandsoberliga gegen den TSV Ansbach den fünften Saisonsieg - dank eines fulminanten Schlussspurts.

Rückkehrer Michael Hummel (links am Ball) war im Dreierdoppel zusammen mit Wolfgang Höfer (rechts hinten) im Einsatz.
von Günter BauerProfil

Die Oberpfälzer festigten damit den vierten Tabellenplatz, der Abstand zu den Abstiegsrängen ist dadurch auf aktuell sechs Punkte angewachsen. Wenn alles gut läuft, sind aus den restlichen sechs Partien noch sechs Punkte zu holen. Damit wäre der Ligaerhalt auf jeden Fall zu schaffen.

Nicht ganz optimal waren die Bedingungen, unter denen der TTSC in das Match gegen die Mittelfranken ging. Matthias und Markus Hummel waren gesundheitlich angeschlagen. Matthias Hummel erwägte sogar, auf seinen Einsatz zu verzichten. Sein Entschluss, trotzdem an die Tische zu gehen, war mitentscheidend für den Sieg.

Als weiterer Vorteil zugunsten der Hausherren entpuppte sich die Aufstellung der Mittelfranken. Sie kamen ohne ihre Nr. 2 Oliver Welt (Handbruch) und die beruflich verhinderten Pedro You (Nr. 4) und Peter Danzer (Nr. 6) in die Oberpfalz. Für dieses Trio rückten die ersten Drei der Reserve aus der Landesliga in die Mannschaft. Trotzdem schaffte es Ansbach die Begegnung mit 4:5 offen zu halten.

Die Hausherren starteten mit einer 2:1-Führung in die Einzel. Das Spitzendoppel Juraj Zatko/Markus Hummel holte gegen Julian Roth/Sebastian Martel mit einem 11:3 in Durchgang vier den ersten Punkt. Die Youngsters Michael Hummel/Wolfgang Höfer sorgten mit 3:0 über György Nemes/Jürgen Besser für einen ungefährdeten Sieg. Seine bislang beste Saisonleistung bot Kümmersbrucks Nr. 1 Juraj Zatko. Mit sensationellen Ballwechseln fertigte er zuerst Dietmar Weger 11:5, 11:8 und 11:7 ab. Im Duell der beiden Einser wehrte der TTSC-Spieler gegen Jan Schubert einige Matchbälle ab und setzte sich am Ende knapp 11:7, 12:10, 8:11 und 12:10 durch. Matthias Hummel gelang gegen Dietmar Weger ein knappes 3:2. Michael Hummel schien Sebastian Mertel sicher unter Kontrolle zu haben und führte 2:0. Doch plötzlich riss der Faden und der Ansbacher glich zum 2:2 aus. Im fünften Durchgang zog der Ansbacher beim 10:9 für Hummel einen tödlichen Vorhand-Topspin in die Rückhand seines Gegners. Die Nr. 4 des TTSC umlief die Rückhand, setzte mit letzter Anstrengung einen Gegenschlag an und brachte den Ball unerreichbar zum vielumjubelten neunten Siegpunkt auf die gegnerische Tischhälfte.

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