18.03.2019 - 15:56 Uhr
KümmersbruckSport

TTSC Kümmersbruck: Ein bisschen Spannung am Schluss

Als die erwartet leichte Aufgabe erweist sich das Heimspiel des TTSC Kümmersbruck gegen Schlusslicht TV 48 Erlangen in der Tischtennis-Verbandsliga. Die Hausherren können sich sogar einen Luxus erlauben.

In den Eröffnungsdoppeln spielten die Kümmersbrucker Markus Hummel (rechts vorne, hinten) und Juraj Zatko (rechts vorne) gegen die Erlanger Sven Schaub/Thomas Krause (links vorne) sowie Neuzugang Wolfgang Höfer (rechts hinten) mit Matthias Hummel gegen die Erlanger Fritjof Bönold/Bernd Schumacher (links hinten). Bild: Ziegler
von Günter BauerProfil

Beim deutlichen 9:2-Erfolg gegen das Schlusslicht wird Mannschaftsführer Markus Hummel nur im Doppel eingesetzt. Kümmersbruck stand also mit insgesamt sieben Spielern an den Tischen. Nachdem der TSV Untersiemau am Samstag sein Heimspiel gegen den TSV Windheim mit 9:4 gewann, bleibt es bei einem Rückstand von vier Punkten auf den Zweiten.

Der Auftakt verlief optimal. Matthias Hummel/Wolfgang Höfer an Doppel Nr. 1 gesetzt, hatten das Erlanger Duo Fritjof Bönold/Bernd Schumacher sicher im Griff. Mit Juraij Zatko/Markus Hummel an Nr. 2 wollte der TTSC das Einser-Doppel der Gäste Sven Schaub/Thomas Krause knacken. Die ersten beiden Sätze gingen mit 11:9 und 11:7 an die Kümmersbrucker Paarung. Keine Frage nach dem Sieger ließen Martin Franz/Markus Pleyer beim 11:9, 16:14, 11:7 gegen das wesentlich jüngere Doppel Leon Schiebold/Tobias Schumacher aufkommen.

Juraij Zatko hatte mit dem schnellen Spiel von Thomas Krause anfangs Probleme. Erst im dritten Durchgang bekam er Erlangens Zweier in Griff und siegte 12:10, 10:12, 11:9 und 11:5. Eng ging es auch zwischen Matthias Hummel und Sven Schaub zu. Nach 8:11 in Satz eins steigerte sich der TTSC-ler und erhöhte mit 11:8, 13:11 und 11:5 auf 5:0.

Erlangens Vierer Leon Schiebold stand gegen den Materialspieler Martin Franz auf verlorenem Posten. Mit Antitop auf der Vorhand und langen Noppen auf der Rückhand brachte der TTSC-Dreier seinen Kontrahenten zum Verzweifeln. Im dritte Satz schenkte Franz seinem Gegner beim Stande von 10:0 den Ehrenpunkt, als er einen Aufschlag Schiebolds absichtlich ins Aus spielte. Keinen leichten Stand hatte Wolfgang Höfer. In die Mitte aufgerückt verlor er gegen Bönold in drei Sätzen.

Spannend machte es das Schlusspaarkreuz. Zunächst lieferten sich Alexander Nedostup und Bernd Schumacher ein verbissenes Fünf-Satz-Match. Nach 13:11, 8:11,10:12 und 13:15 musste Nedostup im Entscheidungssatz 6:11 passen. Markus Pleyer hatte mit dem Nachwuchstalent der Gäste, Tobias Schumacher, Probleme, ehe er ihn im fünften Durchgang mit 11:6 bezwang.

Juraij Zatko und Matthias Hummel sorgten für die Entscheidung. Der Slovake schraubte seine Rückrundenbilanz durch ein 11:6, 11:9 und 11:6 über Sven Schaub auf 10:0. Matthias Hummel steigerte sich nach dem 9:11 gegen Thomas Krause und holte mit 11:2, 11:6 und 11:4 den Siegpunkt zum 9:2.

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