24.07.2018 - 18:24 Uhr
KümmersbruckSport

Wilde Wellen-Ritte und mächtige Sprünge

Die besten Wasserskifahrer ermitteln vor den Toren Ambergs ihre deutschen Meister im Trickski-Fahren, Slalom und Springen. Ganz vorne dabei: Die Athleten des WSC Haidweiher.

Wie der Vater, so der Sohn: Der für den WSC Haidweiher startende Tim Wild, Sohn des mehrmaligen Europa- und Weltmeisters Steffen Wild, gewann bei den deutschen Wasserski-Meisterschaften Gold im Slalom (Bild), Trickski, Springen und in der Kombination.
von Externer BeitragProfil

Das Gelände des Wasserskiclubs Haidweiher 1970 war am vergangenen Wochenende zum wiederholten Male im Zentrum des Interesses der deutschen Wasserskifahrer. Dieses Mal war es der Austragungsort der deutschen Meisterschaften im Wasserski für die Jugend und für die Mannschaften der deutschen Wasserskivereine. Insgesamt 67 Anmeldungen von acht deutschen Wasserskivereinen verzeichnete der WSC Haidweiher. Das Clubgelände war gut bestückt mit Zelten und Wohnwagen, aus ganz Deutschland kamen die Sportler, um sich in den drei Disziplinen Trick, Slalom und Springen zu messen.

Starke WSC-Jugend

Zunächst traten die Jugendlichen in fünf Altersklassen - sowohl Mädchen wie Jungen - unter 10 Jahren bis zu den Jugendlichen unter 21 Jahren an. Die sieben jungen Sportler des WSC Haidweiher haben von der intensiven Jugendarbeit profitiert. Allen voran Tim Wild sammelte erste Plätze - bei allen drei Disziplinen und in der Kombination. Mit Tobias Peisker (Rang eins) und knapp dahinter Julius Auer (Platz zwei) standen zwei Jugendliche des WSC Haidweiher auf dem Treppchen in der Disziplin Slalom in ihrer Altersklasse. Aber auch Fabian Horsch, Fabio Karl, Alexander Ziegler und Ferdinand Sattler bewiesen, dass der WSC Haidweiher nicht nur sein Gelände, sondern auch ernstzunehmende Anwärter auf Titel zu bieten hat. In den engen Zeitplan integriert wurden die Läufe der Mannschaften der deutschen Wasserskivereine, bei denen auch Läufer der offenen Klasse und Senioren teilnehmen konnten.

Die Mannschaftswertung fiel auch hier sehr positiv für den WSC Haidweiher aus. So traten erfahrene Sportler wie Steffen Wild, Norbert Burger, Rainer Kapfelsberger und Petra Böpple-Filbig in mehreren Disziplinen an.

Team-Silber für Gastgeber

Petra Böpple-Filbig und Steffen Wild waren auch auf der Sprungschanze aktiv, und so konnte die Mannschaft des WSC Haidweiher den zweiten Platz erringen. Der erste Platz ging an den WSC Caputh, Rang drei an den WSC Hann-Münden. Trotz einiger kurzer Schauer konnte der Zeitplan gut eingehalten werden und - noch viel wichtiger - Sportler und Zuschauer hatten Spaß.

Das lag vor allem daran, dass der Club vor den Toren Ambergs mit vielen Helfern wieder einmal dafür sorgte, dass es der Wasserski-Elite Deutschlands an nichts fehlte. Es dürften mit Sicherheit nicht die letzten deutschen Meisterschaften gewesen sein, die im Landkreis Amberg-Sulzbach ausgetragen wurden.

Dieter Krähe aus Halle legte beim Springen einen artistischen Sturz hin

Deutsche Meisterschaft im Wasserskifahren 2018

Deutsche Meisterschaften 2018 im Wasserskifahren

Saison: 2018

Bild: Ziegler

Deutsche Meisterschaft im Wasserskifahren 2018

Saison: 2018

Julius Auer vom WSC Haidweiher beim Slalom

Bild: Ziegler

Deutsche Meisterschaften 2018 im Wasserskifahren

Saison: 2018

Petra Bopple-Filbig vom WSC Haidweiher beim Sprung

Bild: Ziegler

Deutsche Meisterschaften 2018 im Wasserskifahren

Saison: 2018

Altmeister Steffen Wild hat auch beim Springen noch nichts von seinem Können verlernt

Bild: Ziegler

Deutsche Meisterschaften 2018 im Wasserskifahren

Saison: 2018

Tobias Peisker vom WSC Haidweiher beim Slalom

Bild: Ziegler

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