24.06.2019 - 17:09 Uhr
KümmersbruckSport

WSC Haidweiher auf der Erfolgswelle

Es hat schon Tradition: Die besten Wasserskifahrer ermitteln vor den Toren Ambergs ihre deutschen Meister. Genauso Tradition auf dem Haidweiher haben die vielen Treppchenplätze der WSC-Athleten.

Wasserski Haidweiher Altmeister Steffen Wild vom WSC Haidweiherr startete in der Klasse Ü 45 Bild: Ziegler
von Externer BeitragProfil

Auf den Schultern der Mitglieder des WSC Haidweiher lag eine doppelte Belastung. Als Gastgeber wollten sie sich und das Gelände des Haidweihers von der besten Seite zeigen - und sie wollten natürlich gewinnen. Beides gelang beeindruckend gut. Die Mitglieder der Wasserskiclubs aus ganz Deutschland fühlten sich wohl im Landkreis Amberg-Sulzbach.

Vor dem ewigen Ersten

In der Mannschaftswertung räumten die Amberger ab. Der ewige Erste, der Wasserskiclub Caputh, landete diesmal auf Platz zwei - hinter Petra Böpple-Filbig, Steffen Wild, Norbert Burger und Tim Wild vom WSC Haidweiher. Auf Platz drei kämpfte sich der Wasserskiclub Mastholte.

Dies war nur möglich, da man sich im WSC Haidweiher den drei Disziplinen Trickski, Slalom und Springen verschrieben hat, und das gibt im Wettkampf natürlich Punkte. Wie bei allen Sportvereinen zahlt sich eine gute Jugendarbeit aus. Schon im vergangenen Jahr verbuchten die jungen Mitglieder des WSC erstaunliche Erfolge.

Dieses Jahr lief es aber noch besser. Die Grundlage dafür wurde unter anderem in den Osterferien gelegt. Im Trainingscamp in Florida wurde nicht nur die Sonne genossen, sondern hart und akribisch gearbeitet, ebenso im Pfingstcamp mit der österreichischen Trainerlegende Franz Oberleitner.

Mit Erfolg: Tim Wild stellte in der Altersklasse U12 einen neuen Rekord im Slalom auf. Damit trat er in die großen Fußstapfen seines Vaters Steffen Wild. Auch Julius Auer fuhr in seiner Altersklasse U14 auf den ersten Platz. In der Klasse U17 mischten die Sportler des WSC Haidweiher die gesamte deutsche Elite auf. So kam Alex Ziegler auf den dritten Platz, Tobias Peisker auf Rang vier, der fünfte Platz ging an Fabian Horsch, und der sechste an Fabio Karl.

Tim Wild Gesamtsieger

Im Trick und Springen zeigten Tim Wild und Fabian Horsch Bestleistungen. Wild dominierte souverän mit jeweils ersten Plätzen, Horsch kam zweimal auf Rang vier. Damit belegte Tim Wild in der Gesamtwertung von Trick, Slalom und Springen Platz eins, Fabian Horsch wurde Dritter.

Strahlende Gesichter und dazu passend strahlender Sonnenschein dann am Sonntag bei der Siegerehrung. Der Landkreis Amberg-Sulzbach hat sich wieder einmal als idealer Treffpunkt für Wasserskiläufer präsentiert. Und der WSC Haidweiher bewältigte die doppelte Belastung mit Bravour. Die Gäste waren begeistert und die Tradition der "Deutschen" am Haidweiher wird sicherlich fortgesetzt.

Auf der anderen - sportlichen - Seite konnten die Mitglieder zeigen, was sie können. Teamwork und harte Arbeit - egal ob bei der Mannschafts-Wertung oder bei der gesamten Organisation der Veranstaltung - zahlen sich eben aus. Genau so entstehen erfolgreiche Traditionen.

Wasserski Haidweiher Das Juniorenteam des WSC Haidweiher Bild: Ziegler
* Deutsche Meisterschaft im Wasserski 2019 beim WSC Haidweiher
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