06.09.2019 - 15:01 Uhr
KulmainSport

SV Kulmain empfängt SpVgg Schirmitz

Beide Teams sitzen in der Bezirksliga Nord in der hinteren Tabellenregion fest. Im direkten Duell geht es daher um wichtige Zähler. Doch die Formkurve zeigt nur bei einem der Kontrahenten nach oben.

Im letzten Heimspiel hatte der SV Kulmain die SpVgg SV Weiden II am Rand einer Niederlage. Gegen die SpVgg Schirmitz soll dagegen wieder ein Sieg gelingen.
von Norbert DuhrProfil

Zu einem richtungsweisenden Duell erwartet der SV Kulmain in der Bezirksliga Nord am Sonntag um 15 Uhr die SpVgg Schirmitz. Trainer Thomas Kaufmann ist zurück aus dem Urlaub und will sich daher gar nicht mehr lange mit der 0:3-Pleite in der Vorwoche beim SV Etzenricht aufhalten. "Durch einen katastrophalen Fehlpass unseres Torwarts ohne gegnerischen Druck haben wir dem Gegner das 1:0 geschenkt. Dieser Umstand ließ die Köpfe nach unten gehen, und ein Aufbäumen war auch aufgrund der personellen Situation nicht mehr erkennbar", sagte Kaufmann. Der kommende Gegner aus Schirmitz rangiert aktuell mit neun Punkten auf Platz elf. Mit einem 4:1-Erfolg gegen den TSV Stulln haben sie sich aus der Gefahrenzone befreien können. "Für uns beginnt eigentlich ab jetzt die Saison. Wir hatten viele Verletzte, eine geringe Trainingsbeteiligung und immer wieder wechselndes Personal. Die Urlaubszeit ist nun vorbei und der ein oder andere Langzeitverletzte ist nun auch wieder im Training", freut sich der Kulmainer Coach über mehr Alternativen. Gegen Schirmitz sollen drei Punkte in Kulmain bleiben. "Schon in der letzten Saison holte die SpVgg vier Punkte gegen uns. Das reicht." Popp fällt sicher aus, dazu gesellen sich Blechschmidt (Außenbandriss) und Sachs (Wirbelbruch), die ebenso längere Zeit ausfallen werden. Ein Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz von Ditschek und N. Weber.

Der glatte 4:1-Erfolg über den TSV Stulln hat der SpVgg Schirmitz Auftrieb und Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben gegeben. Sie darf nun nicht nachlassen und sollte weiter eifrig Punkte für den Klassenerhalt sammeln. Die nächste Gelegenheit bietet sich der Truppe von Trainer Josef Dütsch beim alten Widersacher in Kulmain. Die Kaufmann-Schützlinge haben zu Dütschs großer Verwunderung viermal in Folge verloren und sind auf den Relegationsplatz 13 abgerutscht. Damit liegen sie zwei Zähler hinter der SpVgg, was bisher eigentlich kaum einmal der Fall war. Die Gründe für die momentan missliche Lage dürften beim SVK im gleichen Bereich liegen, wie dies nun schon seit Wochen auch bei der SpVgg Schirmitz der Fall ist: Beide Vereine klagen über das Fehlen von Verletzten und Urlaubern. Dazu kommt auch noch, dass man auf den einen oder anderen Akteur berufsbedingt verzichten muss. So gesehen wird auch am Sonntag bei beiden Kontrahenten ein großes Fragezeichen hinter den Aufstellungen stehen. Im Vorteil wird der sein, der die wenigsten Stammspieler ersetzen muss. Die SpVgg weiß um die Heimstärke der Kulmainer. "Kulmain wird seine Niederlagenserie gegen uns beenden wollen", ahnt der SpVgg-Coach. Andererseits sieht die SpVgg aber auch gute Chancen, aus Kulmain etwas Zählbares mitzunehmen.

Aktuell und Wissenswert

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.