22.03.2020 - 15:07 Uhr
KulmainSport

Thomas Kaufmann verlässt den SV Kulmain

Nach zwei Jahren als verantwortlicher Coach beim Bezirksligisten sucht der Kirchenlaibacher zur nächsten Saison eine neue Herausforderung. Die Kulmainer Verantwortlichen wollen Kaufmanns Nachfolger in Kürze präsentieren.

Zwei Jahre wies Trainer Thomas Kaufmann (rechts) den SV Kulmain um Kapitän Florian Greger an. Nach dieser Saison sucht er eine neue Herausforderung.
von Arnold KochProfil

Thomas Kaufmann fungierte zwei Spielzeiten lang beim SV Kulmain als verantwortlicher Trainer der Bezirksliga-Mannschaft. Der Kirchenlaibacher lieferte in dieser Zeit nach Einschätzung der Vereinsführung "hervorragende Arbeit" ab. Der Klassenerhalt in seiner ersten Saison gelang so früh wie lange nicht mehr. Auch wenn derzeit nicht absehbar ist, ob die Saison aufgrund der derzeitigen Ausnahmesituation überhaupt zu Ende gespielt wird, geht der SV Kulmain davon aus, dass auch diesmal der Klassenerhalt in einer starken Bezirksliga geschafft wird. Auch mit schwierigen Situationen wie einem schmalen Kader, Verletzungspech oder Sperren wusste Kaufmann umzugehen und meisterte manch prekäre Lage bravourös.

„Die Zusammenarbeit mit Thomas Kaufmann war immer sehr harmonisch und ohne Spannungen geprägt von gegenseitigem Respekt“, betonten Spartenleiter Thomas Schmidt und SV-Vorsitzender Wolfgang Groß. Er hat den Spielern Dank seiner fachlichen Kompetenz und Erfahrung vieles mit auf dem Weg geben können, was sich in der Spielweise der Mannschaft widerspiegelt. Gerne hätten die SV-Verantwortlichen mit dem Kirchenlaibacher verlängert. Jedoch wird seine Entscheidung, einen anderen Weg einzuschlagen, akzeptiert.

„Die positiven Momente haben in diesen zwei Jahren überwogen. Ich habe viele Personen in und um den Verein kennenlernen dürfen, die mein Leben bereichert haben. Der Verein ist hervorragend aufgestellt, bestens geführt und mit einem hervorragenden Umfeld. Ich fühle und fühlte mich jederzeit gut unterstützt“, sagte der zum Saisonende scheidende Kaufmann. Aus sportlicher Sicht war er mit der ersten Saison zufrieden. Allerdings waren die Trainingsbeteiligung und der Ehrgeiz mancher Akteure seiner Einschätzung nach ausbaufähig. Im Endspurt der zweiten Saison gelte es, den Abstieg zu vermeiden – sollte es überhaupt weitergehen. „Insgesamt hoffe ich, dass ich die Spieler weiterbringen konnte. Menschlich gab es mit den Spielern nie ein Problem“, resümierte Kaufmann.

Seine persönlichen Zukunftsplanungen nehmen Stück für Stück Konturen an. Zwar ist noch nichts unterschrieben, doch konkrete Ziele, etwa im Jugendbereich zu arbeiten, hat er bereits. So will er am NLZ Bayreuth weiter Erfahrungen sammeln. Seine weiteren Vorstellungen müssen sich in den nächsten Wochen entwickeln. Nach Kaufmanns Erklärung begab sich der SV Kulmain auf Trainersuche. Es fanden bereits mehrere Gespräche statt, und der SVK. In Kürze will Kulmain seinen neuen Trainer bekanntgeben.

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