08.01.2026 - 15:29 Uhr

Leverkusen-Coach Hjulmand sorgt sich um Grönland

Der dänische Trainer Hjulmand blickt mit Sorge auf die grönländische Heimat seiner Partnerin. US-Präsident Trump erwähnt er dabei nicht. Seine Worte kann man aber als Kritik an dessen Politik werten.

Der dänische Trainer Kasper Hjulmand macht sich Sorgen um Grönland. (Archivbild) Bild: Jan Woitas/dpa
Der dänische Trainer Kasper Hjulmand macht sich Sorgen um Grönland. (Archivbild)

Bayer Leverkusens dänischer Chefcoach Kasper Hjulmand sorgt sich um Grönland. In einer Art Neujahrsgruß auf dem Internet-Portal LinkedIn schrieb der mit der in Grönland aufgewachsenen Politikerin Maliina Abelsen liierte Hjulmand: „In einer verrückten und sich rasant verändernden Welt sind für manche politische Führer Wissen, internationale Strukturen, Dialog und der Respekt vor kulturellen Unterschieden zum Feind geworden. Für Menschen wie sie ist die Welt ein Jagdrevier. Doch es gibt einen anderen Weg.“

Hjulmand führte diesen aus: „Ich hoffe auf mehr Menschlichkeit, Empathie und Liebe. Mehr Wissen und Verständnis. Mehr zuhören. Meine wärmsten Gedanken gelten dem wunderbaren grönländischen Volk.“

Indirekte Kritik an Trump-Plänen? 

Über Hjulmands Post vom 6. Januar berichtete zunächst die „Bild“, die die Äußerungen als Kritik an US-Präsident Donald Trump wertete. Trump hatte das zu Dänemark gehörende Grönland mehrfach als strategisch wichtig bezeichnet und mit einer möglichen Annexion gedroht.

© dpa-infocom, dpa:260108-930-515735/1

 
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