20.09.2018 - 11:40 Uhr
Luhe/Luhe-WildenauSport

"Gipeltreffen" in Oberwildenau

SC-Kegler erwarten im Bayernligaspitzenspiel Baur Burgkunstadt - Platz 1 behaupten

von Norbert DietlProfil

Im Spitzenspiel der Keglerbayernliga hat der SC Luhe-Wildenau am Samstag (15 Uhr) die Vertretung von Baur Burgkunstadt in Oberwildenau zu Gast. Mit einem Heimsieg soll der bislang so erfolgreiche Weg fortgesetzt und die Tabellenspitze verteidigt werden.

Auch wenn es erst der dritte von insgesamt 18 Spieltagen ist, wer an der Tabellenspitze mitmischen will, der darf sich zumindest auf den heimischen Bahnen keine Blöße geben. Nach zwei überzeugenden Vorstellungen gegen Fürth und Eibach will es der SC Luhe-Wildenau nun auch dem direkten Mitkonkurrenten Baur Burgkunstadt zeigen. Mit den Oberfranken haben die SCler in der Saison 2016/2017 schon die Klingen gekreuzt. Am Ende hatte der SC als Meister und späterer Aufsteiger in die 2. Bundesliga das bessere Ende für sich. Burgkunstadt musste sich mit dem Vizemeistertitel zufriedengeben und belegte im abgelaufenen Jahr in der Bayernliga den 5. Rang.

Dass mit Peter Thyroff, der fünf Jahre lang das Aushängeschild der "Schuhstädter" war, der Leistungsträger schlechthin zu seinem Stammverein nach Michelau zurückgekehrt ist, hat für einen gewissen Umbruch im Burgkunstadter Team gesorgt. Mit Michael Carl (PSV Franken Neustadt) und dem Nachwuchstalent Tobias Rießner (1. FC Lichtenfels) hat man zwei Neuzugänge an Land gezogen, die die Truppe um den neuen Leader Patrick Kalb verstärken sollen. Beide kommen von "DCU-Mannschaften", haben also bisher das 200er Spiel gespielt. Es wird sicherlich etwas dauern, ehe sich beide an den in der Bayernliga gespielten 120er-Modus gewöhnt haben. Beim SC Luhe-Wildenau wird man das Spiel gegen Burgkunstadt auf jeden Fall mit gebotener Vorsicht bestreiten. In der Saison 2016/2017 landete der SC in Burgkunstadt einen Überraschungssieg, patzte dann aber auf eigener Bahn und unterlag mit 3:5 und 3293:3323 Holz. Das soll diesmal auf keinen Fall wieder passieren.

Der bisherige Saisonverlauf hat gezeigt, dass die Oberwildenauer immer für ein Ergebnis über 3400 Holz gut sind und bei etwas Glück vielleicht sogar die 3500er Schallmauer in dieser Saison beim SC fallen wird. Da zudem die 2. Mannschaft zuvor in der Bezirksoberliga ein Heimspiel austrägt, ist praktisch der gesamte Kader des SC Luhe-Wildenau vor Ort, so dass man in jeglicher Hinsicht personell reagieren kann.

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