10.12.2018 - 13:09 Uhr
Luhe/Luhe-WildenauSport

Luhe-Wildenau verpasst Tabellenführung

Die Kegler des SC Luhe-Wildenau leisten sich auf eigenen Bahnen einen Ausrutscher gegen den TV Eibach. Aufgrund des Unentschiedens hat nun wieder ein Konkurrent die Nase vorn.

von Norbert DietlProfil

Der Griff des SC Luhe-Wildenau nach der Tabellenspitze der Kegler-Bayernliga ging ins Leere. Auf eigener Bahn kamen die Oberwildenauer gegen den TV Eibach 03 am Ende über ein glückliches Remis nicht hinaus. Der direkte Konkurrent Polizei SV Bamberg gewann in Eschlkam, so dass der SC mit einem Punkt Rückstand hinter Bamberg auf Rang zwei liegt.

Eine durchschnittliche Leistung reichte dem Sportclub nicht, um gegen den TV Eibach 03 die Punkte in Oberwildenau zu behalten. Im Gegenteil, denn die in dieser Saison auswärts noch sieglosen Gäste wuchsen über sich hinaus und hätten mit etwas Glück sogar noch mehr mitnehmen können. Nicht die Gastgeber, sondern die Mittelfranken setzten anfänglich die Glanzpunkte in dieser Begegnung. Ob für Ivan Bosko 546 Holz ein angemessenes Ergebnis ist, kann dahingestellt bleiben. Denn auch die 565 Holz von Patrick Fickenscher reichten nicht, da die beiden Eibacher Frank Schonert und Gerald Ringel klar über ihre Verhältnisse spielten und mit je 593 Holz die ersten beiden Mannschaftspunkte einheimsten.

75 Holz hinten bei 0:2-Mannschaftspunkten, da rieb man sich auf den Bahnen im „Michael-Höhbauer-Stadion“ erstaunt die Augen. Im Mitteldurchgang schien sich die Wende anzubahnen. Kapitän Daniel Wutz entzauberte mit 3:1 und 566:534-Holz den Eibacher Youngster Julian Luca Stollar. Manuel Kessler tat nach einem 0:2-Rückstand das unbedingt Nötige, holte mit 570:556 Holz den Mannschaftspunkt.

Beim Zwischenstand von 2:2 und einer Eibacher Führung von nur noch 29 Zählern sah es schon wieder besser aus. Nachdem Eibach überraschend stark in den Schlussdurchgang gestartet war und die Führung zunächst sogar noch ausbaute, schienen Marco Maier und Jiri Vicha auf den Bahnen zwei und drei gegen Holger Fuchs und Ulrich Wittenbeck alles zu einem guten Ende zu führen. Vor der Finalbahn stand es hochgerechnet 4:2 nach Mannschaftspunkten, bei den Kegelpunkten lag der SC 13 Zähler vorne. Und dann trat das ein, was niemand für möglich gehalten hatte. Der SC schaffte es gerade noch, die Mannschaftspunkte zu behaupten. Bei den Kegelpunkten gab Marco Maier an Holger Fuchs aber exakt die 13 Zähler ab, die man vorne lag. Und weil Jiri Vicha zu allem Überfluss auf Bahn vier mit 139:149-Holz gegen Ulrich Wittenbeck scheiterte, gingen die Gäste mit 3438:3428 Holz durchs Ziel. Die Folge: 4:2 Führung für den SC, aber zwei Zusatzpunkte über die Holzzahl an die Gäste und es stand 4:4. Einmal mehr bemerkenswert die hohe Zahl an Fehlschüben bei den Gastgebern.

Einzelergebnisse:

Patrick Fickenscher – Frank Schonert: (140:163, 134:148, 168:148, 123:134) 565:593 – Satzpunkte: 1:3 Mannschaftspunkte: 0:1;

Ivan Bosko – Gerald Ringel: (139:164, 143:141, 135:133, 129:155) 546:593 – 2:2 – 0:2;

Daniel Wutz – Julian Luca Stollar: (148:114, 129:138, 152:150, 137:132) 566:534 – 3:1 – 1:2;

Manuel Kessler – Marc Graupner: (141:142, 143:157, 152:140, 134:117) 570:556 – 2:2 – 2:2;

Mrco Maier – Holger Fuchs: (132:150, 148:138, 162:139, 144:157) 586:584 – 2:2 – 3:2;

Jiri Vicha – Ulrich Wittenbeck: (157:152, 159:130, 140:147, 139:149) 595:578 – 2:2 – 4:2;

Kegelpunkte: 3428:3438 – Voll: 2259:2289 – Abräumen: 1169:1149 – Fehler: 26:19 – Satzpunkte: 12:12 – Mannschaftspunkte: 4:4

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