07.12.2018 - 12:00 Uhr
Luhe/Luhe-WildenauSport

SC Luhe-Wildenau will Tabellenführung zurückerobern

Die Bayernliga-Kegler erwarten den auswärts noch sieglosen TV Eibach. Entspannung gibt es in personeller Hinsicht zu vermelden.

von Norbert DietlProfil

Im letzten Punktespiel vor der Weihnachtspause hat der SC Luhe-Wildenau in der Kegler-Bayernliga am Samstag um 15 Uhr den TV Eibach 03 zu Gast. Ein Sieg gegen die Mittelfranken wäre nicht nur ein gelungener Jahresabschluss, sondern vermutlich auch die Gelegenheit, gegen die auswärts noch sieglosen Nürnberger wieder die alleinige Tabellenführung zu übernehmen.

Wenn der punktgleiche Spitzenreiter Polizei SV Bamberg beim Tabellendritten in Eschlkam nicht gewinnt, Oberwildenau aber seinen Heimvorteil gegen Eibach nutzt, dann heißt der Tabellenführer der Kegler-Bayernliga wieder SC Luhe-Wildenau. Eine Option, die bei den Gastgebern für die nötige Motivation sorgen sollte. Mit dem Auswärtssieg bei Viktoria Fürth hat der SC zudem hervorragende Vorarbeit geleistet, denn zwischen Fürth als Vorletztem und Eibach auf Rang acht der Tabelle liegen bereits fünf Punkte. Und weil Eibach zuletzt gegen den Tabellen-Vorletzten FAF Hirschau mit 8:0 gewann, sind die Eibacher derzeit auch keiner konkreten Abstiegsgefahr ausgesetzt. Hinzukommt, dass Eibach in dieser Saison auswärts keine Bäume ausgerissen hat. Nur am ersten Spieltag erreichte man in Hirschau ein 4:4. Die vier nachfolgenden Auswärtsspiele wurden alle mehr oder weniger deutlich verloren.

Zwar geriet der Motor bei Luhe-Wildenau zuletzt ein wenig ins Stottern, was aber in erster Linie auf personelle Probleme zurückzuführen war. Derartige Sorgen hat der SC gegen Eibach nicht mehr. Patrick Fickenscher, der in Fürth beruflich fehlte, ist wieder dabei. Gleiches gilt für den erkrankten Ivan Bosko. Jiri Vicha hat in Fürth gezeigt, dass seine Verletzung auskuriert ist. Somit gibt es aus personeller Sicht keine Ausreden. Die Mannschaft ist wieder komplett und sollte ihrer Favoritenrolle gerecht werden. Ein Ergebnis in Richtung 3400 Holz muss drin sein. Manuel Ottorepetz hat sich mit einer kämpferisch vorbildlichen Leistung in Fürth zumindest als Ersatzmann empfohlen. Für alle Fälle steht auch noch Johannes Kreis „Gewehr bei Fuß“, denn Michael Grünwald kann satzungsgemäß nur noch einmal in der Bayernliga eingesetzt werden, ansonsten würde er das Spielrecht für die zweite Mannschaft verlieren. Aufgebot: Jiri Vicha, Ivan Bosko, Marco Maier, Manuel Kessler, Daniel Wutz, Patrick Fickenscher, Manuel Ottorepetz und Johannes Kres.

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