27.01.2021 - 16:06 Uhr
Luhe-WildenauSport

Kein Wort zum Sport: Benjamin Urban

In unserer wöchentlichen Rubrik verrät Fußballer Benjamin Urban, dass er Arztbesuche gar nicht mag, in der Kabine nach Siegen Songs von Mickie Krause singt und sich als 18-Jähriger dumme Sprüche wegen seines Autos anhören musste.

Benjamin Urban (SC Luhe-Wildenau) in Aktion.
von Alfred Schwarzmeier Kontakt Profil

Er ist ballsicher und technisch beschlagen: Benjamin Urban hat beim Bezirksligisten SC Luhe-Wildenau seit Jahren die Rolle eines Leistungsträgers inne. Der 30-Jährige hat bei der SpVgg Schirmitz das Fußballspielen gelernt und hier fast alle Nachwuchsmannschaften durchlaufen. Als Erwachsener trug er – unterbrochen von einem zweijährigen Gastspiel bei der SpVgg Vohenstrauß – quasi ausschließlich das Trikot des SC Luhe-Wildenau. Seinen größten sportlichen Erfolg feierte der Mittelfeldspieler vor zwei Jahren mit der Rückkehr des Sportclubs in die Bezirksliga Nord. Urban lebt in Weiden und ist Online-Marketingmanager bei einem großen Textil-Versandunternehmen in der Region.

ONETZ: Wo möchten Sie gerne leben?

Benjamin Urban: Ich habe drei Jahre lang aus beruflichen Gründen in Berlin gelebt. Es war eine spannende Zeit, aber mittlerweile weiß ich die Oberpfalz und besonders Weiden als Lebensmittelpunkt zu schätzen. Die Ruhe, das Umfeld und die Größe der Stadt sind hier deutlich angenehmer als bei einer Großstadt wie Berlin.

ONETZ: Was sind Ihre persönlichen Stärken und Schwächen?

Benjamin Urban: Eine meiner Stärken ist, dass ich auch aus nicht so guten Lebensphasen noch Positives rausziehen kann. Nicht so gut ist, dass ich gerne unangenehme Dinge wie Arztbesuche auf die lange Bank schiebe.

ONETZ: Worüber können Sie am meisten lachen?

Benjamin Urban: Über flache Witze und Filme wie "Hangover" oder "Fack ju Göthe".

ONETZ: Wer wollten Sie als Kind sein?

Benjamin Urban: Ein bestimmtes Idol hatte ich nicht. Grundsätzlich haben mich Fußballer fasziniert, die beim FC Bayern oder in der Nationalelf gespielt haben. Außerdem fand ich die japanische Fernsehserie "Die tollen Fußballstars" mit de r Hauptfigur Tsubasa Ohzora klasse.

ONETZ: Was war Ihr erstes Auto?

Benjamin Urban: Das war ein VW Polo Kombi, eine richtige Familienkutsche. Als 18-Jähriger habe ich mir deshalb den einen oder anderen dummen Spruch anhören müssen. Als ich das Auto gekauft habe, war es elf oder zwölf Jahre alt. Es hat mich in den vier, fünf Jahren, in denen ich es noch gefahren habe, nie im Stich gelassen.

ONETZ: Mit welchem Promi würden Sie gerne mal einen Kaffee trinken?

Benjamin Urban: Mit Mickie Krause. Wenn wir im Fußball gewinnen, stimmen wir seine Lieder auch mal in der Kabine an. Ich würde ihn gerne fragen, wie er auf so schräge Songtexte kommt.

ONETZ: Welche App darf auf Ihrem Smartphone nicht fehlen?

Benjamin Urban: Die Apps vom "Kicker" und der "Zeit". Da hole ich mir die Informationen über Fußball und das Tagesgeschehen, die ich brauche. Bei der "Zeit" habe ich vor zwei Jahren ein Abo abgeschlossen und schätze hier die neutrale Berichterstattung.

ONETZ: Berge oder Meer? Hotel oder Camping? Welcher Urlaubstyp sind Sie?

Benjamin Urban: Grundsätzlich ist mir ein Hotel am Meer deutlich lieber. Ich entspanne mich im Urlaub gerne und das kann ich am besten mit einem Buch am Strand. Allerdings würde ich auch bei einer Bergwanderung oder Camping mitmachen. Es müssen halt die richtigen Leute dabei sein.

ONETZ: Bei welcher Nachspeise können Sie einfach nicht widerstehen?

Benjamin Urban: Nachspeisen sind nicht mein Ding, da komme ich null in Versuchung. Dafür schlage ich lieber beim Hauptgang zu. Eins meiner Lieblingsgerichte ist Nudeln mit Meeresfrüchte.

ONETZ: Was haben Sie sich von Ihrem ersten Gehalt/Prämie gekauft?

Benjamin Urban: Nichts Besonderes. Wahrscheinlich bin ich mit meiner Freundin Essen gegangen.

ONETZ: Welche Fernsehsendung ist für Sie Pflicht, bei welcher schalten Sie sofort weg?

Benjamin Urban: TV-Programme schalte ich eigentlich selten ein. Um Fußball zu sehen, nutze ich Sky und DAZN. Sonst bewege ich mich meistens auf Amazon Prime, Netflix oder Youtube und schaue gerne lustige Filme, während meine Freundin eher Krimis bevorzugt.

ONETZ: Sie haben einen Wunsch frei. Was wünschen Sie sich?

Benjamin Urban: Mein größter Wunsch deckt sich vermutlich mit dem vieler Menschen, nämlich gut aus der Pandemie rauszukommen. Ich würde mir wünschen, dass wir möglichst bald zur Normalität zurückkehren könnten und ich meinem liebsten Hobby, dem Fußballspielen beim SC Luhe-Wildenau, wieder nachgehen kann.

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