25.05.2018 - 14:13 Uhr
Luhe-WildenauSport

Bezirksliga-Rele: "Super-Saturday" in Wernberg

Schlagabtausch in Wernberg: Auf den Fußballplätzen der Marktgemeinde wartet am Samstag für ein Trio des Fußballteilkreises Weiden die erste K.-o.-Runde der Bezirksliga-Relegation.

SC-Trainer Roland Rittner will mit seinen Spielern zurück in die Bezirksliga. Allerdings könnte die SpVgg Vohenstrauß etwas dagegen haben.
von Alfred Schwarzmeier Kontakt Profil

Der "Super-Saturday" in der Bezirksliga-Relegation beginnt am Samstag um 15 Uhr, wenn sich auf der Sportanlage des TSV Detag Wernberg die SpVgg Vohenstrauß und der SC Luhe-Wildenau gegenüberstehen. Um 18.30 Uhr folgt dann auf dem Sportplatz des FC das Duell zwischen der SpVgg SV Weiden II und dem TSV Stulln. Eines ist klar: Der Jubel bei den Siegern wird verhalten ausfallen, da lediglich die erste Etappe auf dem Weg zur Bezirksliga-Zugehörigkeit zurückgelegt ist. Die Verlierer dagegen müssen für die Kreisliga planen.

Wer nach dem Bezirksliga-Abstieg des SC Luhe-Wildenau 2016 vorausgesagt hätte, dass die Schwarz-Roten bereits nach zwei Jahren wieder die Chance auf den Wiederaufstieg erhalten würden, wäre vermutlich mehr als belächelt worden. Als Vizmeister der Kreisliga Süd hat sich der Sportclub aber für die Vorausscheidung zurückgemeldet. Die kurzzeitige Enttäuschung über die knapp verpasste Meisterschaft hat sich mittlerweile gelegt. Die Mannschaft von Trainer Roland Rittner will nun die Chance ganz nach dem Motto "Jetzt erst recht" am Schopfe packen. Gerade die letzten Siege im Saisonendspurt haben gezeigt, zu welcher Leistung die Elf fähig ist.

Als Brandleider will sich die SpVgg Vohenstrauß aber nicht zur Verfügung stellen. Die Spielvereinigung bringt Relegations-Erfahrung mit, da man bereits im letzten Jahr im Kampf um den Klassenerhalt "nachsitzen" musste. Das Erreichen des Relegationsplatzes muss nach dem schwachen Rückrundenstart als Zwischenerfolg gewertet werden. "Auch wenn der Relegationsmodus heuer brutal ist, glauben wir an unsere Chance", sagt Sportlicher Leiter Markus Wildenauer. "Wir haben zuletzt drei Siege in drei Spielen geholt und fahren selbstbewusst nach Wernberg." Frank und Albrecht stehen nicht zur Verfügung.

Nach dem frühen Aus im vergangenen Jahr (1:2 nach Verlängerung gegen Inter Bergsteig Amberg) klopft die SpVgg SV Weiden II auch heuer wieder an die Tür zur Bezirksliga. Der TSV Stulln vertraut fast ausschließlich auf eigene Spieler und den vor Saisonbeginn geholten Spielertrainer Christian Zechmann. Der bayernliga-erfahrene Torschütze vom Dienst hatte mit 21 Treffern maßgeblichen Anteil an der Vizemeisterschaft in der Kreisliga West Schwandorf. Dass die Weidener den Direktaufstieg letztlich aufgrund unterschiedlicher Interpretationen der Spielordnung und der Wertung des Spitzenspiels gegen die SV Grafenwöhr (0:2) am Grünen Tisch verpassten, ist nicht mehr zu ändern. Nun will man die Relegation erfolgreich durchziehen, wobei Personalprobleme unverkennbar sind. Die Bayernliga-Mannschaft spielt wenige Stunden vorher ihr Relegationsspiel gegen den ASV Vach, so dass der Kader eng geschnürt werden muss.


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