06.10.2019 - 17:29 Uhr
Luhe-WildenauSport

Luhe-Wildenau mit Bahnrekord

Die SC-Kegler kegeln 3544 Holz und sind gegen den KV Wolfsburg im DKBC-Pokal eine Runde weiter.

Michael Grünwald streuerte 612 Holz zum neuen Bahnrekord bei.
von Norbert DietlProfil

Der SC Luhe-Wildenau hat im DKBC-Pokal die nächste Runde erreicht. Gegen den KV Wolfsburg, Tabellendritter der 2. Bundesliga Nord/Ost, setzten sich die Oberwildenauer am Samstag auf eigener Bahn mit 6:2 Punkten und neuem Bahnrekord (3544 Kegel) durch.

Vor praktisch exakt einem Jahr, nämlich am 5. Oktober 2018, schied der SC Luhe-Wildenau mit einer deutlichen 1:7-Niederlage beim TSV 90 Zwickau bereits bei seinem ersten Auftritt im DKBC-Pokal aus. Nach dem Zweitligaaufstieg automatisch wieder für den Pokalwettbewerb qualifiziert, lief es heuer wesentlich besser. Dabei zeigte sich am Ende des Tages, dass man gegen die von der Papierform her stärksten drei Wolfsburger Akteure genau die richtigen Gegenspieler hatte, um dieses schwere Spiel für sich zu entscheiden. So biss sich Carsten Strohbach, immerhin mit der Empfehlung eines 660er Auswärtsschnitts angereist, an Manuel Kessler bei 2:2-Satzpunkten mit 612:588-Holz die Zähne aus. An Stefan Groß, Auswärtsschnitt 574 Holz, kam Daniel Wutz mit 561 Holz allerdings nicht vorbei.

Damit führten die Gäste nach dem ersten Drittel beim Stand von 1:1 mit 49 Holz. Die Wende läuteten im Mitteldurchgang Michael Grünwald und Jiri Vicha ein. Grünwald glänzte mit 3:1 und 612:563-Holz gegen Ronald Schlimper. Vicha reichten 578 Holz gegen Dennis Hexkens (531), um mit 3:1-Satzpunkten ebenfalls den Mannschaftspunkt zu sichern.

Eine 3:1-Führung und aus einem Rückstand von 49 Kegelpunkten einen Vorsprung von 47 Holz gemacht – und trotzdem hätte es nochmals knapp werden können. Patrick Fickenscher kämpfte wie ein Löwe, verlor sein Spiel gegen Matthias Hähnel mit 1:3, hielt mit 595:624-Holz die Differenz in überschaubaren Grenzen. Obwohl Gert Erben im Paralleldurchgang auf den ersten 60 Schub bei 1:1-Satzpunkten nur fünf Holz an Andreas Hüttl abgegeben hatte, nahm Oberwildenau einen Wechsel vor und schickte ab dem 61. Wurf Mauel Ottorepetz ins Gefecht. Der zeigte Hüttl gleich, was eine Harke ist (156:135) und machte auf der vierten Bahn mit 146:121 Holz den Sack zu. Nach diesem Auftritt kann am Samstag in der 2. Bundesliga das Derby gegen den SKC Weiden ruhig kommen.

Einzelergebnisse:

Manuel Kessler – Carsten Stroh-bach: (169:173, 159:133, 141:138, 143:144) 612:588 – Satzpunkte: 2:2 – Mannschaftspunkte: 1:0;

Daniel Wutz – Stefan Groß: (152:155, 142:162, 127:164, 140:153) 561:634 – 0:4 – 1:1;

Michael Grünwald – Ronald Schlimper: (146:128, 148:142, 159:129, 159:164) 612:563 -3:1 – 2:1;

Jiri Vicha – Dennis Hexkes: (139:150, 152:141, 128:115, 159:125) 578:531 – 3:1 – 3:1;

Patrick Fickenscher – Matthias Hähnel: (140:159, 159:168, 155:140, 141:157) 595:624 – 1:3 – 3:2;

Gert Erben/Manuel Ottorepetz – Andreas Hüttl: (148:142, 136:147, 156:135, 146:121) 586:545 – 3:1 – 4:2;

Kegelpunkte: 3544:3485 – Voll: 2297:2287 – Abräumen: 1247:1198 – Fehler: 22:18 – Satzpunkte: 12:12 – Mannschaftspunkte: 6:2

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