Katastrophale Derby-Bilanz des TuS Kastl

Mit mehr als doppelt so vielen Punkten gilt der TuS Kastl im Bezirksliga-Duell gegen den SV Inter Bergsteig Amberg als Favorit. Geht es nach der Statistik, ist er klarer Außenseiter.

Ein jubelnder Patrick Grieshaber vom SV Inter Bergsteig Amberg (links), hängende Schultern und gesenkter Blick dagegen beim enttäuschten Kastler Maximilian Geitner nach dem Hinspiel. Das gewann die Bergsteig-Elf mit 1:0.
von Autor HONProfil

Der TuS Kastl war eine der vier Mannschaften, die am verregneten ersten Spieltag nach der Winterpause in der Fußball-Bezirksliga Nord antreten konnten. Die "Schweppermänner" fuhren dabei einen Sieg beim Abstiegskonkurrenten SpVgg Schirmitz ein. Am Sonntag, 24. März, um 15 Uhr steht gleich die nächste richtungsweisende Partie auf dem Plan. Zu Gast am Mennersberg ist der SV Inter Bergsteig Amberg.

Den Kastler Verantwortlichen und Spielern fiel nach dem erfolgreichen Wiedereinstieg ein Stein vom Herzen. Der Sieg gegen einen direkten Konkurrenten war verdient und eminent wichtig. Die drei Punkte gegen Schirmitz waren vor allem für die Moral der Kastler von Bedeutung, da sie vor der Winterpause die letzten vier Spiele verloren hatten und immer weiter in der Tabelle abgerutscht waren. So können sie die nächsten Spiele, vor allem das nächste gegen den Angstgegner aus Amberg, schon etwas beruhigter angehen. Ein erneuter Punktgewinn gegen Inter wäre ein weiterer Meilenstein in Richtung Klassenerhalt.

Die Mannschaft um Spielertrainer Andy Wendl nimmt das Duell mit der ungeliebten Bergsteig-Elf sehr ernst. Auch wenn man laut Tabelle Favorit ist gegen das Team von Trainer Markus Kipry, braucht man sich nur die Statistik gegen die Amberger ansehen, um zu wissen, was die Stunde geschlagen hat: In den letzten 13 Aufeinandertreffen gewann der SV Inter Bergsteig achtmal, viermal teilte man sich die Punkte. Zum Glück kann der TuS-Trainer seit langem mal wieder personell nahezu aus dem Vollen schöpfen. Mit Ausnahme der beiden Langzeitverletzten Scherer und Fink müssten alle Akteure zur Verfügung stehen.

Die Kastler möchten die negative Statistik gegen Amberg verbessern und vor der heimischer Kulisse von ihrer besten Seite zeigen. Wenn das Team an die Leistungen der Vorbereitung und an von vergangener Woche anknüpfen kann, sollte am Sonntag auf alle Fälle etwas Zählbares zu holen sein.

Für die Gäste ist die Ausgangssituation klar: Sie stehen mit nur zwölf Punkten schon mit dem Rücken an der Wand und so hilft nur ein Sieg gegen den TuS Kastl. Die Verantwortlichen werden ihr Team für die Partie am Mennersberg entsprechend einstellen, um endlich mal wieder ein Erfolgserlebnis zu haben. Die Amberger wollen den Beginn der Restrunde zu einem Neustart nutzen, um den Bezirksliga-Klassenerhalt doch noch zu schaffen. Dazu sind aber ein Erfolg in Kastl und anschließend eine Serie von Siegen nötig.

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