Sportgericht fällt Urteil, und TuS Kastl bedankt sich

In der Bezirksliga Nord hatte der TuS Kastl das Spiel gegen den SC Luhe-Wildenau abgesagt, weil einige Spieler Bedenken wegen ansteigender Corona-Zahlen angemeldet hatten. Jetzt erfolgte der Spruch des Sportgerichts.

Symbolbild.
von Externer BeitragProfil

Das Bezirkssportgericht Oberpfalz hat entschieden: Das Bezirksligaspiel des TuS Kastl gegen den SC Luhe-Wildenau wird neu angesetzt. Ein wichtiger Gesichtspunkt bei der Entscheidung war, dass wenige Tage nach dem Nichtantritt des TuS Kastl die Möglichkeit geschaffen wurde, bei einem Inzidenzwert über 50 (Landkreis Neustadt/WN war am Spieltermin über 50) das Spiel absagen zu können und damit eine Spielverlegung zu erzielen. Dazu kommt, dass der SC Luhe-Wildenau um eine Neuansetzung gebeten hat, da man das Spiel gerne auf sportlichem Weg austragen möchte. Der TuS Kastl kommentierte das Urteil und das Verhalten des SC Luhe-Wildenau: "Danke für die sportlich faire Geste, das Spiel auf dem Platz zu entscheiden und nicht am Grünen Tisch." Der TuS Kastl war hatte die Partie, die für 18. Oktober angesetzt war, abgesagt, da einige Spieler Bedenken wegen ansteigender Zahlen der Corona-Pandemie angemeldet hatten. „Wenn wir eine sehr hohe Gefährdungslage haben, erst recht im Bereich Weiden und Neustadt/Waldnaab, erschließt es sich uns nicht, wie man dann Fußballspiele abhalten kann“, hatte Norbert Bleisteinern, der

Vorsitzende des TuS Kastl als Begründung gesagt.

Nächster Fall fürs Sportgericht: TuS Kastl tritt erneut nicht an

Amberg

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