SV Mitterteich mit fünf Junioren gegen den SV Seligenporten

Mitterteich
11.11.2022 - 14:29 Uhr

Wieder einmal schlagen Frantisek Nedbaly, Trainer beim Nordost-Landesligisten SV Mitterteich, arge Personalsorgen aufs Gemüt. Doch im letzten Heimspiel des Jahres gegen den Bayernliga-Absteiger Seligenporten soll dennoch ein Sieg her.

Mauricio Göhlert (Dritter von rechts, Szene aus der Partie gegen Saas Bayreuth) fehlt dem SV Mitterteich im letzten Heimspiel des Jahres gegen den SV Seligenporten.

Am Samstag um 14.30 Uhr erwartet der SV Mitterteich (11./25) den sich in argen Nöten befindenden Bayernliga-Absteiger SV Seligenporten (14./13). Natürlich will sich die Heimelf mit einem Sieg von ihren Fans verabschieden, doch eigentlich wollten sich die Stiftländer weiter von den Abstiegsplätzen entfernen. Aber mit nur einem Remis und einer Niederlage aus den letzten beiden Spielen blieb ihnen das untersagt. Und das ausgerechnet gegen Teams aus der unteren Tabellenhälfte.

Auf die Frage, ob sich seine Mannschaft gerade gegen abstiegsbedrohte Mannschaften schwer tut, hat SV-Trainer Frantisek Nedbaly eine klare Meinung: "Es liegt bei uns ganz einfach an den gravierenden Personalsorgen. So etwas habe ich in meiner gesamten Laufbahn noch nicht erlebt. Von Woche zu Woche bin ich gezwungen, eine andere Anfangsformation aufs Feld zu schicken. An ein eingespieltes Team brauche ich gar nicht zu denken. Auch diesmal muss ich auf fünf Junioren zurückgreifen. Natürlich kann man von denen keine Wunderdinge erwarten. Sie brauchen ganz einfach Zeit, um sich an das Landesliganiveau zu gewöhnen."

Am Samstag fallen neben den Langzeitverletzten Manuel Dürbeck und Thomas Wildenauer mit Mauricio Göhlert (Schule) sowie Daniel Lauterbach (verletzt) zwei weitere Leistungsträger aus. Somit gestaltet sich die Ausgangslage gegen den SV Seligenporten erneut als äußerst schwierig. "Schon im Hinspiel mussten wir uns gegen einen spielstarken Gegner mächtig strecken, um am Ende das Spiel knapp mit 3:2 zu gewinnen. Aufgrund der personellen Lage könnte ich mit einer Punkteteilung durchaus leben. Hauptsache ist, wir halten die Gäste tabellenmäßig auf Abstand."

Bei denen ist nach dem Abstieg aus der Bayernliga erneut Alarmstufte Rot angesagt. Mit nur 13 Punkten belegen sie den ersten Relegationsplatz, haben also alle Hände voll zu tun, nicht durchgereicht zu werden. Hauptgrund für das bisherige Abschneiden dürfte wohl die mangelhafte Torausbeute sein. Mit nur 18 Treffern aus 17 Spielen sind sie das angriffsschwächste Team der Liga. Aber davon sollten sich die Hausherren nicht blenden lassen.

 
 

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