10.09.2021 - 16:01 Uhr
MitterteichSport

SV Mitterteich gastiert in Vach: Wenn nicht jetzt, wann dann?

Im Kellerduell der Landesliga Nordost soll für die Stiftländer die Wende eingeleitet werden. Die personelle Situation entspannt sich merklich, nur Martin Bächer wird ausfallen. Doch ein Trainer-Rücktritt macht den ASV Vach unberechenbar.

Martin Bächer (Mitte) steht dem SV Mitterteich in den nächsten Wochen nicht zur Verfügung. Der Defensivmann muss wegen eines Außenbandanrisses im Knie pausieren.
von Helmut KapplProfil

Wenn der SV Mitterteich am Sonntag, 12. September, um 16 Uhr in der Landesliga Nordost beim Schlusslicht ASV Vach antritt, ist die Ausgangslage für SV-Trainer Martin Schuster klar: "Wenn wir den Anschluss ans Mittelfeld nicht gänzlich aus den Augen verlieren wollen, ist ein Dreier beim noch sieglosen Schlusslicht fast schon eine Pflichtaufgabe", lautet seine Vorgabe. Vom Tabellenstand her gesehen sollte ein solcher möglich sein, wenn da nicht der Trainerwechsel bei den Mittelfranken wäre.

Schon etwas überraschend legte Alexander Rambau während der Woche sein Amt nieder. Jürgen Walthier, Abteilungsleiter der Hausherren, lobt die Arbeit, die Rambau in den vergangenen anderthalb Jahren geleistet hat. "Es gab so viele Nackenschläge. Auch die Begebenheiten, unter denen man eine neue Mannschaft aufbauen musste, waren alles andere als einfach. Das zermürbt, das kann ich absolut nachvollziehen. Wir hätten gerne mit ihm weitergemacht, müssen aber seine Entscheidung akzeptieren." Bis eine endgültige Lösung der Trainerfrage gefunden ist, übernehmen Co-Trainer Christoph Nieszery und Teammanager Besnik Avdiji die sportliche Verantwortung.

"Ein Trainerwechsel macht die Aufgabe für uns bestimmt nicht leichter, denn solche funktionieren sehr oft", weiß Mitterteichs Schuster. "Aber das sollte uns nicht ablenken, wir schauen auf uns. Das Ziel bleibt immer gleich: Punkten, egal wo wir spielen. Ich bin zuversichtlich, hat die Mannschaft doch drei Mal während der Woche fast optimal trainiert." Wichtig ist für Schuster, dass die Defensive ihre Kompaktheit behält. "Da wir in der Offensive Probleme haben, dürfen wir keine Gegentore kassieren. Ich spiele lieber 0:0, als zu verlieren."

Am Personal sollte es diesmal nicht scheitern, denn bis auf Martin Bächer stehen alle Akteure zur Verfügung. Der Abwehrspieler hat sich einen Außenbandanriss im Knie zugezogen, muss aber nicht operiert werden. Ob die zuletzt schmerzlich vermissten Sebastian Bilz und Manuel Dürbeck in der Anfangsformation stehen werden, entscheidet sich kurzfristig.

Das Aufgebot: Pautsch, Wildenauer, Paulus, Stauber, Kahrig, Grünauer, Lauterbach, Dürbeck (?), Weiß, Strehl, Drechsler, Dobras, Federer, Laurentin Göhlert, Siller, Selvi

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