10.09.2020 - 20:12 Uhr
NabburgSport

Elf Fragen an Sabrina Zitzmann (TV Nabburg)

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Die 28-Jährige führt die Fußballerinnen des TV Nabburg in der BOL als Kapitän aufs Feld. In unserer Rubrik spricht sie über ein unvergessliches Aufstiegsspiel, und warum sie immer ein Bierchen in ihrer Fußballtasche dabei hat.

Sabrina Zitzmann, Kapitän bei den Fußballerinnen des TV Nabburg.
von Fabian Leeb Kontakt Profil

Sabrina Zitzmann stammt aus Gleiritsch und trägt seit der Saison 2012/13 das Trikot des TV Nabburg. Die 28-jährige Krankenschwester jagt bereits seit 22 Jahren dem runden Leder hinterher, anfangs noch gemeinsam mit den Jungs und am DFB-Stützpunkt. Nach ihrer Zeit beim TSV Oberviechtach hat es sie zum TV verschlagen. Dort ist sie mittlerweile etablierte Stammkraft im BOL-Team, mit dem sie in der vergangenen Saison den Sprung in die Landesliga geschafft hätte. Eigentlich ...

ONETZ: 1. Noch ruht der Punktspielbetrieb wegen der Coronakrise: Gehen Sie Ihrem Freund schon auf die Nerven?

Sabrina Zitzmann: Meinem Freund nicht, aber meinen Arbeitskollegen. Die sagen immer, dass es jetzt doch wieder Zeit wird, dass wir wieder regelmäßig spielen dürfen. Ich sei angeblich nicht ausgelastet. (lacht)

ONETZ: 2. Hatte das Wochenende in der fußballlosen Zeit schon eine Struktur?

Sabrina Zitzmann: Eigentlich nicht. Unser Trainer hat uns ständig mit verschiedenen Challenges gefordert. Es blieb also sportlich, aber halt ohne Ball.

ONETZ: 3. Wann glauben Sie, wieder um Punkte und Titel spielen zu dürfen?

Sabrina Zitzmann: Ich hoffe, so bald wie möglich. Jetzt geht's ja doch noch am 19. September weiter. Die ewige Warterei hat schon Nerven gekostet.

ONETZ: 4. Welches Ritual pflegen Sie kurz vor einem Spiel?

Sabrina Zitzmann: Ich esse immer direkt vor dem Auflaufen eine Banane. Und ich muss meine Mitspielerinnen tapen, die können das alle scheinbar nicht.

ONETZ: 5. Was darf in Ihrer Fußballtasche niemals fehlen?

Sabrina Zitzmann: Das Bier danach. Und ein zweites Paar Fußballschuhe. Ich laufe mir oft Blasen und bilde mir dann ein, dass es mit anderem Schuhwerk besser läuft.

ONETZ: 6. Haben Sie einen Spitznamen? Warum genau diesen?

Sabrina Zitzmann: Ich bin schon immer die "Zitzi". Das ist ganz einfach die Abkürzung meines Familiennamens.

ONETZ: 7. Was ist das Gesprächsthema im Auto bei der Fahrt zum Auswärtsspiel?

Sabrina Zitzmann: Da geht's meistens um die letzte Kabinenparty. Und davon gibt's bei uns einige, eigentlich endet jedes Heimspiel in einer Feier. Aber wir reden auch über das bevorstehende Spiel.

ONETZ: 8. An welches Spiel erinnern Sie sich heute noch gerne zurück?

Sabrina Zitzmann: An unser Aufstiegsspiel am 1. Juni 2019. Durch ein 3:1 gegen Leonberg wären wir in die Landesliga aufgestiegen, haben letztlich aber auf den Aufstieg verzichtet. Das war vorher so abgesprochen, wegen der vielen Schichtarbeiter wäre der Aufwand einfach zu groß gewesen. Sollten wir es noch einmal schaffen, würden wir das Risiko aber vermutlich eingehen.

ONETZ: 9. Welchen Zuruf von Zuschauern können Sie überhaupt nicht leiden?

Sabrina Zitzmann: Beleidigungen jeder Art gegen meine Mitspielerinnen. Meistens wird ja auf den Schiedsrichter geschimpft, aber einigen Zuschauern fehlt da oft das nötige Feingefühl.

ONETZ: 10. Gelbe Fußballschuhe sind für mich ...

Sabrina Zitzmann: ... gehen gar nicht. Gelbe Fußballschuhe erinnern mich sofort an Borussia Dortmund, und ich bin ein eingefleischter Bayern-Fan.

ONETZ: 11. Zu welchem Gegner fahren Sie am liebsten?

Sabrina Zitzmann: Zum TSV Neudorf. Das sind immer kampfbetonte und ausgeglichene Derbys. In letzter Zeit zum Glück meistens mit dem besseren Ende für uns. (lacht)

Elf Fragen an Benny Lauton (SpVgg Wiesau)

Wiesau
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