13.01.2020 - 15:39 Uhr
NabburgSport

HSG-Männer zittern sich zum Sieg

Die Partie gegen den ESV Regensburg sollte für die HSG-Handballer nach vier Wochen Pause eine Art Standortbestimmung sein. Positiv war aber nur das Ergebnis.

Christian Schanderl (vorne) versucht sich am Kreis durchzusetzen.
von Externer BeitragProfil

Das vorgezogene Bezirksligaspiel der Rückrunde gegen den ESV 27 Regensburg II sollte eine Art Standortbestimmung. Der 23:21-Sieg war zwar positiv, aber die Art und Weise wie gespielt wurde, lässt durchaus Zweifel aufkommen.Die Männer der HSG Nabburg/Schwarzenfeld waren gewarnt und dementsprechend waren die Vorgaben. Aus einer kompakten Abwehr heraus wollten sie dem Gegner über Konter und mit geduldigen Positionsspiel das eigene Spiel aufzwingen. Die Vorsätze waren da. Es fehlte aber an der Umsetzung.

Aber auch die Gäste hatten zumindest in den Anfangsminuten so ihre Schwierigkeiten. Torchancen waren Mangelware oder wurden leichtfertig vergeben. Nach 10 Minuten stand es 4:1 für die Einheimischen. Die HSG-Abwehr funktionierte zwar, aber im Angriff fehlte es an Durchschlagskraft, Spielwitz und Laufbereitschaft.

Ab Minute neun waren die Domstädter ein ebenbürtiger Gegner und glichen auf 4:4 aus. Es schien, als ob sich die HSG noch in der Weihnachtspause befindet. Fortan konnte sich keine der Mannschaften absetzen oder größere Spielanteile verschaffen. Die HSG blieb zwar stets in Führung, der nie aufsteckende Gegner glich aber immer postwendend aus oder ließ den Mannen von Florian Sturm und Martin Streijc nie mehr als zwei Tore Vorsprung. Erschwerend kamen die insgesamt sieben Zeitstrafen und mageren fünf Torschützen auf HSG-Seite hinzu. Beim ESV trugen sich elf Spieler in die Torschützenliste ein und die Regensburger kassierten nur zwei Zeitstrafen.

Trotz dieser Nachteile setzte sich die HSG in der 54. Minute mit vier Toren auf 21:17 ab. Obwohl die Gastgeber danach nochmals zwei unnötige Zeitstrafen kassierten, brachten sie den knappen 23:21-Sieg über die Bühne. Auch deswegen, weil die Gäste aus dem schwachen Angriffsspiel der Einheimischen kein Kapital schlagen konnten.

"Heute haben wir von einer kompakten Abwehr, den Toren von Oli Landgraf und einigen tollen Paraden von Tormann Florian Sturm gelebt, sonst wäre das in die Hose gegangen" sagte Co-Trainer Martin Streijc. Beim nächsten Spiel am Sonntag, 19 Uhr, beim HC Weiden, reicht eine solche Angriffsleistung nicht, zumal sich die Weidener für die knappe Hinrundenniederlage revanchieren wollen.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Für Sie empfohlen

 

Videos

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.