Neukirchen
18.01.2026 - 14:39 Uhr

Maximilian Witzel kehrt als Spielertrainer zum Heimatverein zurück

Erst will Maximilian Witzel nach der Winterpause den FC Amberg zurück in die Landesliga schießen. Danach schlägt der 29-Jährige ein neues Kapitel auf und übernimmt bei seinem Heimatverein aus der Kreisklasse das Amt des Spielertrainers.

Der 1. FC Neukirchen aus der Fußball-Kreisklasse Süd hat die Rückkehr eines alten Bekannten verkündet: Ab der Saison 2026/27 übernimmt Maximilian Witzel als Spielertrainer beim Heimatverein. Der 29‑Jährige folgt damit auf Christian Ringler, der nach vier Jahren eine neue Herausforderung beim SC Kirchenthumbach annimmt. Dies gab der Verein in einer Pressemitteilung bekannt.

Witzel, der aktuell noch beim FC Amberg unter Vertrag steht, machte seine ersten Schritte im Herrenbereich bereits 2014/15 für den 1. FC Neukirchen – damals noch in der A‑Klasse. Nach der coronabedingt verlängerten Saison 2019/21 wechselte er vom damaligen Kreisligisten in die Landesliga zum FC Amberg. Dort entwickelte sich Witzel zu einer festen Führungsfigur und übernahm in der vergangenen Spielzeit sogar kurzfristig für drei Partien das Amt des Spielertrainers.

Mit dem FC Amberg befindet sich Witzel aktuell auf Aufstiegskurs. Als Tabellenführer der Bezirksliga Nord stehen die Chancen gut, zur kommenden Saison wieder in der Landesliga anzutreten. Bis zum Saisonende liege sein Fokus klar darauf, dieses Ziel zu erreichen, wie er zuletzt in seinem Abschiedsstatement betonte.

Während Witzel künftig die Verantwortung für die erste Mannschaft des FC Neukirchen übernimmt, bleibt in der Reserve alles beim Alten: Manuel George führt die zweite Mannschaft weiter. Die Vereinsführung um Vorsitzenden Jeremias George und Abteilungsleiter Joachim Thümmler begrüßt die Rückkehr des Eigengewächses ausdrücklich. In der Kombination Witzel/George sehen sie "großes Potenzial für die sportliche Weiterentwicklung".

Witzel selbst freut sich besonders darauf, wieder für seinen Heimatverein aktiv zu sein. Der Kontakt zu Freunden und Funktionären sei nie abgerissen, betont er. Auch die „einmaligen Rahmenbedingungen“ am Sportgelände sowie die traditionell starke Unterstützung der Fans hätten seine Entscheidung beeinflusst.

 
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