21.12.2018 - 14:50 Uhr
Neustadt an der WaldnaabSport

DJK im Vorweihnachtsstress

Nach dem Ende der Hinrunde ist eigentlich die Zeit zum Durchatmen. Während die anderen Regio-Teams bereits in die Winterpause gegangen sind, erwartet die Neustädter Basketballer aber ​mit zwei Derbys am Wochenende noch ein Mammutprogramm.

Trainer Stefan Merkl (links) gibt Anweisungen, während Captain Tobias Merkl auf seine Einwechslung wartet. Die Neustädter Basketballer müssen am Wochenende vor Weihnachten gleich zwei Pflichtspiele absolvieren.
von Tobias Schwarzmeier Kontakt Profil

Im Duell der beiden besten Oberpfälzer Mannschaften eröffnet die DJK Neustadt bei den Fibalon Baskets Neumarkt am Samstag die zweite Saisonhälfte in der 2. Basketball-Regionalliga Nord. Schon am Tag darauf geht es in der dritten Runde des Bayernpokals zum Bayernligisten TSV Schwandorf.

Obwohl Neustadt als Favorit in beide Spiele geht, könnte der ungünstige Termin sowie ein ausgedünnter Kader der DJK einen Strich durch die Rechnung machen. "Das Training am Mittwoch musste ausfallen, da wir nur fünf fitte Spieler zur Verfügung gehabt hätten", erläutert Coach Stefan Merkl. "Yannik Stein, Daniel Wunderlich und Sebastian Fritsch fallen verletzt aus. Der Einsatz von Lars Aßheuer, Flo Kurth und Liam Archer (alle Grippe) ist offen. Emmanuel Tarwoe ist noch nicht zurück im Kader." Weitere Spieler könnten wegen Terminproblemen am Wochenende vor Weihnachten fehlen. "Ich erwarte zwei schwere Spiele", resümiert Merkl. „Je nachdem wie groß unser Kader ist, stehen die Chancen aber ganz gut.“

Inoffizieller Titel

"Bei Neumarkt müssen wir wie im Hinspiel auf die üblichen Verdächtigen aufpassen", so der Trainer. Doch die Stärke des Teams liegt auch in seiner Ausgeglichenheit. Da die DJK die beiden etatmäßigen Topscorer Max Richter und Tim Handt beim knappen 77:74-Erfolg gut im Griff hatte, sprangen Peter Prowosnik und Milan Marinkovic in die Bresche. Damit sind die Baskets, die zuletzt den Fünften USC Leipzig bezwangen, schwierig auszurechnen. Und werden hochmotiviert sein: Neumarkt liegt als Achter zwar nur zwei Siege hinter den viertplatzierten Neustädtern, aber auch nur einen über der Abstiegszone. Zudem geht es um den Derbysieg und den inoffiziellen Titel des Top-Teams der Oberpfalz.

Für die DJK könnte sich in Schwandorf die Personalsituation noch verschärfen. Nicht nur aus diesem Grund hat Merkl Respekt vor dem TSV: "Den Bayernligisten hatten wir schon in der Vorbereitung als Testspielgegner. Wir haben uns damals - wenn auch noch nicht richtig eingespielt - schwer getan." Schwandorf spiele einen soliden Basketball. „In der Verteidigung müssen wir uns auf Center Alwin Prainer sowie auf den schnellen Guard Leon Krampert fokussieren“, sagt Merkl. „Krampert hat ja die ganze Vorbereitung bei uns trainiert, ehe er sich für Schwandorf entschied, und kennt unsere Systeme daher bestens.“Man sehe das Spiel vor allem als gute Möglichkeit an, Spieler weiterzuentwickeln. "Aber wir wollen natürlich unbedingt eine Runde weiterkommen", betont der Coach.

Derby-Fahrten und Weihnachtszocken:

Für die beiden Auswärts-Derbys organisieren die Neustädter Basketballer Fahrgemeinschaften. Abfahrt ist am Samstag um 18 Uhr (nach Neumarkt) und am Sonntag um 14 Uhr (nach Schwandorf) jeweils beim Gymnasium. Zum Ausklang des Basketballjahres treffen sich am Sonntag alle Aktiven, Ehemalige und Passive zum traditionellen Weihnachtszocken (U14 und jünger: 14 bis 16 Uhr; U16 und älter: 18.30 Open End). Es werden mehr als 120 Leute erwartet. (tos)​

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