03.03.2021 - 13:05 Uhr
Neustadt an der WaldnaabSport

Kein Wort zum Sport: Lena Widmann

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In unserer wöchentlichen Rubrik verrät Tennisspielerin Lena Widmann, über wen sie am meisten lachen kann, dass eine Nachspeise ihrer Tante unwiderstehlich ist und welches tolle Auto sie mal für vier Wochen fahren durfte.

Lena Widmann.
von Alfred Schwarzmeier Kontakt Profil

Wenn im Alter von drei Jahren der Tennisschläger unterm Weihnachtsbaum liegt, dann ist der spätere sportliche Weg vorgezeichnet: Lena Widmann konnte noch nicht mal so richtig übers Netz schauen, da stand sie als Kind bereits auf dem Tennisplatz und ballerte los, was das Zeug hält.

Der Fleiß hat sich gelohnt. Die 25-Jährige aus Weiherhammer hat auf dem Court einiges erreicht. Neben etlichen Turniersiegen wurde sie deutsche Hochschulmeisterin im Einzel, Doppel sowie Mixed und schaffte Aufstiege in die Regionalliga mit ihrem Heimatverein TC Grün-Rot Weiden und dem TC Reutlingen. Aktuell schwingt die nationale Top-150-Spielerin das Racket für Reutlingen und den österreichischen Zweitbundesligisten ETV Enns. Widmann lebt in Neustadt/WN und ist nach absolviertem Lehramtsstudium im ersten Referendariatsjahr an der Erich-Kästner-Schule in Marktredwitz.

ONETZ: Wo möchten Sie gerne leben?

Lena Widmann: Auf keinen Fall in einer Großstadt. Ich habe lange in München studiert und bin froh, wieder zurück in der Oberpfalz zu sein. Da ich sehr heimatverbunden bin, lebe ich am liebsten hier in der Region in der Nähe zu meiner Familie.

ONETZ: Über was können Sie so richtig lachen?

Lena Widmann: Über treudoofe Witze, wobei ich Witze oft erst beim zweiten Mal verstehe, und über mich selbst. Ich denke mir: Wer über sich selbst lachen kann, wird am ehesten ernstgenommen.

ONETZ: Wer wollten Sie als Kind sein?

Lena Widmann: Mir hat die belgische Tennisspielerin Kim Clijsters imponiert. Sie hatte so ein tolles variables Spiel, das hat mich beeindruckt. Und ich hatte schon als Kind im Kopf, mal Lehrerin zu werden. Jetzt bin ich dabei, diesen Kindheitstraum zu verwirklichen.

ONETZ: Was war Ihr erstes Auto?

Lena Widmann: Ein Fiat Punto, den musste ich allerdings mit meiner Mama teilen. Mittlerweile fahre ich seit fünf Jahren einen schwarzen Mazda 2. Der hat zwar einige Schrammen, aber er lebt noch. Für mich ist ein Auto ein Gebrauchsgegenstand, mit dem ich von A nach B fahre. Obwohl: Mit 18 habe ich mal ein Audi Cabrio zur vierwöchigen Benutzung gewonnen. Das war schon ein cooles Fahrgefühl.

ONETZ: Mit welchem Promi würden Sie gerne eine Tasse Kaffee trinken?

Lena Widmann: Mit dem Schauspieler Elyas M'Barek. Ich stehe ja auf Komödien und deshalb auch auf Filme wie "Fack ju Göhte". Und da fand ich M'Barek ganz witzig. Außerdem sieht er auch noch gut aus.

ONETZ: Bei welcher Nachspeise können Sie nicht widerstehen?

Lena Widmann: Da gibt es zwei. Vanilleeis mit heißen Himbeeren und Pfirsichcookiecreme. Letztere macht meine Tante super. Meist will ich nur probieren, aber dann wird's doch mehr.

ONETZ: Welche App auf Ihrem Smartphone darf auf keinen Fall fehlen?

Lena Widmann: WhatsApp und Instagram. Ich geb's zu: Ich habe da eine kleine Sucht entwickelt. Aber als Entschuldigung sag' ich mir: Ich muss als Lehrerin ja auf dem gleichen Stand wie meine Schüler sein, um mitreden zu können.

ONETZ: Haben Sie ein Lieblingstier?

Lena Widmann: Das wäre ein Hund, aber schon ein etwas größerer. Hunde sind schnell, schlau, freundlich und verantwortungsbewusst.

ONETZ: Wenn Sie sich ein Talent aussuchen könnten, welches wäre das?

Lena Widmann: Ich wäre gern musikalischer. Ich habe kürzlich damit begonnen, mir Gitarrespielen beizubringen und übe fleißig. Aktuell tun mir meine Mitmenschen etwas leid, vor allem, wenn ich dann auch noch anfange zu singen. Aber vielleicht schaffe ich es als Anfängerin, irgendwann einige Geburtstagslieder anzustimmen.

ONETZ: Hotel oder Camping? Meer oder Berge? Wie sieht der perfekte Urlaub für Sie aus?

Lena Widmann: Urlaub ist grundsätzlich toll. Früher bin ich ganz oft mit meinen Eltern zum Campen gefahren. Auch zu Tennisturnieren waren wir immer wieder mit dem Wohnmobil unterwegs. Daran habe ich schöne Erinnerungen, wobei mir ein All-Inclusive-Urlaub am Meer auch gefällt.

ONETZ: Welche Fernsehsendung ist für Sie Pflicht?

Lena Widmann: Ich schaue relativ wenig, aber "Take me out" mit Ralf Schmitz finde ich super zum Abschalten. Bei Krimis muss man zu konzentriert sein, deshalb verstehe ich da meist nur die Hälfte. Bei Grand-Slam-Turnieren im Tennis schalte ich den Fernseher natürlich auch an. Vom Taktischen her kann man sich da schon einiges abschauen.

ONETZ: Welchen Traum würden Sie sich gerne erfüllen?

Lena Widmann?: Mein größter Wunsch ist es, hier in der Region als Lehrerin verbeamtet zu werden. Wenn sich dann dies noch mit Tennis irgendwie verbinden ließe, zum Beispiel bei einer offenen Ganztagesschule, wäre das super. Und gegen einen Urlaub auf den Malediven hätte ich natürlich auch nichts.

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