17.02.2021 - 15:32 Uhr
Neustadt an der WaldnaabSport

Kein Wort zum Sport: Sara Hennig

In unserer wöchentlichen Rubrik verrät die Basketballerin der DJK Neustadt, dass ihr Auto älter ist als sie selbst, und erklärt, warum sie noch einmal Dirk Nowitzki treffen möchte.

Sara Hennig mit ihrem großen Idol. Die Letzauerin traf Dirk Nowitzki im Dezember 2019 beim "Game Changer Programm" in Düsseldorf.
von Christian Frühwirth Kontakt Profil

Für Basketball interessierte sie sich "eigentlich schon immer", mit dem Spielen begann Sara Hennig allerdings erst mit 15 Jahren. "Davor war es zeitlich schwierig, weil ich viel Musik gemacht habe, Klavier- und Geigenunterrricht hatte und viel gesungen habe", sagt die heute 21-Jährige, die in Letzau (Kreis Neustadt/WN) wohnt und an der OTH Weiden Medizintechnik studiert. Nach einem Jahr bei den Hamm Baskets Weiden wechselte Hennig zur DJK Neustadt, wo sie nach wenigen Monaten schon in der Damenmannschaft mitspielte, mit der die Center- und Flügelspielerin in der vergangenen Saison den Aufstieg in die Bezirksoberliga feierte. Nach einem freiwilligen sozialen Jahr 2018 bei der DJK Neustadt ist Sara Hennig auch Jugendtrainerin, betreut aktuell die U10 (in Corona-Zeiten auch online) und hilft bei der U8 und U12 aus.

ONETZ: Wo möchten Sie gerne leben?

Sara Hennig: Am liebsten in der Oberpfalz, in einem Dorf. Das Schöne an einem Dorfleben sind die Natur, die Ruhe, das Familiäre. Eine Großstadt wäre mir zu hektisch.

ONETZ: Über was können Sie so richtig lachen?

Sara Hennig: Ich lache sehr gerne und sehr viel. Wir machen im Team oft sehr viel Schmarrn miteinander.

ONETZ: Was war Ihr erstes Auto?

Sara Hennig: Das fahre ich immer noch: ein Audi 80. Der wird jetzt 25 Jahre alt, hat über 260 000 Kilometer und ist noch voll gut in Schuss. Man kann ihn auch selber reparieren, das ist der Vorteil von alten Autos. Über die Farbe streiten sich mein Bruder und ich: Ich bin der Meinung, es ist ein Lila, er sagt, es ist ein Schwarz. (lacht)

ONETZ: Mit welchem Promi würden Sie gerne einen Kaffee trinken?

Sara Hennig: Am liebsten mit Dirk Nowitzki. Ihn habe ich vor knapp einem Jahr getroffen. Ich habe bei seinem Programm "Game Changer" mitgemacht, das ist eine Ausbildung für Jugendtrainer. Er war dann mal da und hat sich bei einer kurzen Mittagspause zu uns gesetzt. Wenn ich mehr Zeit hätte, würde ich ihn über seine Karriere befragen. Er müsste viel erzählen...

ONETZ: Bei welcher Nachspeise können Sie einfach nicht widerstehen?

Sara Hennig: Ich esse sowieso sehr gern Süßes. Im Moment am liebsten Ferrero Rocher.

ONETZ: Welche App darf auf Ihrem Smartphone auf keinen Fall fehlen?

Sara Hennig: Natürlich die grundlegenden Apps wie Whatsapp. Dann die DJK-Neustadt-Basketball-App, die wir jetzt haben und die App des Deutschen Basketball-Verbandes. Da stehen alle Spiele drin. Wenn der Spielbetrieb dann mal wieder läuft, brauchen wir die auch.

ONETZ: Hotel oder Campingplatz? Berge oder Meer? Wie sieht der perfekte Urlaub für Sie aus?

Sara Hennig: Generell fahre ich am liebsten in Ferienwohnungen, wo man nicht so gebunden ist an Essenszeiten. Ich finde es in der Toskana sehr schön, ansonsten ist es mir aber egal wohin und wie luxuriös. Ich habe es gerne warm und actionreich. Zum Beispiel mit einer Wanderung, oder einer Fahrradtour, einem Hochseilgarten, oder Rafting. Mit den richtigen Leuten macht es immer Spaß.

ONETZ: Welchen Traum würden Sie sich gerne erfüllen?

Sara Hennig: Es wäre schon sehr cool, wenn wir mit den Damen noch einmal aufsteigen und es in die Bayernliga schaffen würden, bevor die anderen zum Studieren irgendwohin anders hingehen. Es ist schwierig, aber es ist zu schaffen.

ONETZ: Was haben Sie sich von Ihrer ersten Siegprämie oder Ihrem ersten Gehalt gegönnt?

Sara Hennig: Nichts Besonderes. Wahrscheinlich bin ich mit den Mädels auf eine Pizza gegangen. Oder ich habe mir ein Paar Schuhe gekauft, Basketballschuhe. Das könnte auch sein.

ONETZ: Welche Fernsehsendung ist für Sie Pflicht, bei welcher schalten Sie sofort weg?

Sara Hennig: Fernsehen schaue ich eigentlich selten. Wenn ich mal schaue, dann auf alle Fälle Livesport. Meistens Basketball oder Skispringen. Was nicht geht, sind Sendungen wie "Dschungel-Camp", "Berlin Tag und Nacht" oder "Bauer sucht Frau".

ONETZ: Gibt es etwas in Ihrem Leben, das Sie bereuen?

Sara Hennig: Wenn ich die Zeit zurückdrehen würde, würde ich auf jeden Fall früher mit dem Basketballsport beginnen. Am besten so früh wie möglich. Es gibt einem viel, was man fürs Leben braucht. Zum Beispiel Selbstvertrauen.

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