Wollen die Weidener Wasserballer die letzten, wenn auch nur theoretischen Chancen wahren, den vorzeitigen Klassenerhalt noch in der Vorrunde zu schaffen, müssen zwei Siege aus den verbleibenden zwei Partien eingefahren werden. Die erste Aufgabe erwartet die Aigner-Schützlinge am Samstag, 15. Januar, beim Aufsteiger SC Neustadt/Weinstraße, eine Woche später gastiert dann Düsseldorf in der Thermenwelt.
Von einem Selbstläufer kann in Neustadt aber sicherlich nicht die Rede sein. Neustadt ärgerte schon so einige Favoriten, bewies als Aufsteiger deutlich seine Konkurrenzfähigkeit in der Runde und sammelte vor allem in eigenen Gewässern wichtige Punkte.
Trainer Thomas Aigner kann nicht auf seinen gesamten Kader zurückgreifen. Fehlen werden aus persönlichen Gründen der zuletzt stark aufspielender Center Jakob Ströll und der erkrankte Youngster Denys Underberg. "Jeder Ausfall ist schmerzlich, aber wir haben genügend Aktive im Boot und sollten dies kompensieren können“, erklärt Teamleiter Irek Luczak.
Ein Comeback wird aber Louis Brunner feiern. Der „verlorene Sohn“ kehrte kurz vor Weihnachten, pünktlich zum Wechselfenster, von einem vierjährigen Auslandsaufenthalt in den USA und Australien zurück und gehört gegen Neustadt zum Kader. Brunner war während seiner Studienzeit weiter aktiv, trainierte beinahe ununterbrochen und sammelte Erfahrungen in diversen Universitätsteams. „Louis ist wieder da und es ist, als ob er nie weg gewesen wäre. Er ist ein cooler Typ, eine Bereicherung für uns nicht nur im sportlichen, sondern auch im gesellschaftlichen Sinne“, freut sich Aigner über Brunners Rückkehr.













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