05.11.2021 - 21:37 Uhr
NürnbergSport

1:2 gegen Werder: Am Ende verlassen den Club die Kräfte

In einem tollen Kampfspiel entführt Werder Bremen mit späten Toren und dem 2:1 die Punkte aus Nürnberg. Einer war beim Club dennoch ganz stark.

Der Nürnberger Tim Handwerker (links) kämpft mit dem Bremer Mitchell Weiser um den Ball.
von Josef Maier Kontakt Profil

Am Ende war die Wucht von der Weser zu kraftvoll: Der 1. FC Nürnberg verlor am Freitagabend eine Zweitligapartie voller Kampf und totaler Hingabe mit 1:2 (1:0) und bezog damit die zweite Ligen-Niederlage in Folge. Die Clubberer waren nach 20 Minuten durch Nikola Dovedan mit 1:0 in Führung gegangen. Der Ex-Nürnberger Niclas Füllkrug (80.) und Leonardo Bittencourt (88.) drehten die Partie vor 25000 Zuschauern.

„Wir sind natürlich enttäuscht“, sagte Club-Trainer Robert Klauß. Der junge Coach war auch unzufrieden wegen der vielen „einfachen Ballverluste“. Die Folge: „Am Ende konnten wir das nicht mehr verteidigen.“ Etwas Nachsicht zeigte der Trainer aber dann doch: „Man muss auch sehen, welche Qualität uns gegenüberstand.“

Pavlenka, Ducksch, Weiser, Füllkrug, Veljkovic, Friedl, später dann auch noch Bittencourt – die Werderaner hatten jede Menge Erstliga-Erfahrung mit ins Fränkische gebracht. Und die Bremer schoben in der ersten Hälfte schon richtig an. Der Club hielt voll dagegen und hatte einen exzellenten Keeper: Christian Mathenia rettete drei Mal gegen Ducksch, Jean-Manuel Mbom und Romano Schmid. Die Gastgeber hatten dagegen in der 20. Minute einen Nadelstich gesetzt. Taylan Duman hatte sich auf rechts durchgesetzt, seine Flanke brauchte Dovedan am zweiten Pfosten nur noch einzunicken.

In der zweiten Hälfte legten die Bremer noch einmal nach. Angetrieben vom starken Marvin Ducksch rollte Angriffswelle auf Angriffswelle aufs Club-Tor, in dem Mathenia weiter Parade an Parade reihte. „Mathenia hat das Spiel seines Lebens gemacht“, meinte Werder-Trainer Markus Anfang. Und doch war der Keeper am Ende unter den Verlierern. Beim Kopfball von Füllkrug nach der x-ten Flanke in den Strafraum war er ebenso machtlos wie bei Bittencourts Abstauber – dem Siegtreffer.

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