12.07.2020 - 13:37 Uhr
NürnbergSport

Kommentar zum Club-Drama: Dann ist dem 1. FC Nürnberg wirklich nicht mehr zu helfen

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Es geht um Sport. Da gibt es eigentlich keine Dramen. Wenn es um diesen Samstag und den Club geht, darf man das Wort aber doch verwenden, meint unser Redakteur Josef Maier.

Rettung in letzter Sekunde: Club-Trainer Michael Wiesinger ist außer Rand und Band.
von Josef Maier Kontakt Profil
Kommentar

Mal ehrlich! Das war doch alles so zu erwarten. Dieser Club lässt doch nichts aus. Was für ein Drama! Dieser Club schickt seine Fans regelmäßig auf Achterbahnfahrten, dagegen bieten die Fahrgeschäfte auf Volksfesten seichte Touren ohne Nervenkitzel.

Es zu schaffen, gegen einen Gegner, der mehr als drei Halbzeiten keinen ernsthaften Torschuss zustande bringt, der nicht ansatzweise Gefahr ausstrahlt, fast noch abzusteigen, das gelingt nur diesem Club. Sich mit einer krachenden Niederlage noch zu retten, das kann nur der 1. FC Nürnberg.

Man ist fast schon zu müde, auf all das hinzuweisen, was da in den letzten Monaten am Valznerweiher ab- und vor allem schiefgelaufen ist. Neuzugänge, die nicht ansatzweise Verstärkungen sind. Ein Sportvorstand, der für diese Neuzugänge verantwortlich ist. Ein Aufsichtsrat, der für diesen Sportvorstand verantwortlich ist, der aber nicht kontrolliert. Eigentlich hat es keinen Sinn, das alles noch mal anzusprechen. Es ist alles gesagt, mittlerweile sogar von jedem.

So tief wie dieser Club hat kaum jemals ein Club in den sportlichen Abgrund geschaut. Dieser Club macht einfach nur sprachlos. In letzter Sekunde hat er doch noch eine Chance bekommen. Wenn dieser vom Namen her immer noch große Club die jetzt nicht nutzt, dann ist ihm wirklich nicht mehr zu helfen.

So sieht ein Ex-Clubberer den 1. FC Nürnberg

Sulzbach-Rosenberg
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