06.12.2018 - 11:59 Uhr
OberviechtachSport

Derbyzeit für die Oberviechtacher Handballer

Damen und Herren müssen auswärts ran: Die HV-Herren gastieren in der Bezirksliga beim Nachbarn in Neunburg. Die BOL-Damen sehen sich beim TV Altdorf nicht chancenlos.

Tobias Wild (am Ball) und seine Mannschaftskollegen sind am Samstag beim Lokalderby in Neunburg gefordert
von Autor VÖTProfil

Ihre letzten Auswärtsspiele des Jahres bestreiten die erste Damen- und die erste Herrenmannschaft des HV Oberviechtach am zweiten Adventssamstag. Während die Damen beim BOL-Mitaufsteiger TV Altdorf (16.30 Uhr) gastieren, ist für die Herren in der Bezirksliga ab 18 Uhr das Lokalderby beim FC Neunburg vorm Wald angesagt.

Die OVI-Herren wollen nach der knappen Niederlage in Obertraubling in die Erfolgsspur zurück. Die Pfalzgrafenstädter streben dagegen nach Revanche für die beiden in der Vorsaison erlittenen Niederlagen. Dabei zeigten sich die Stärken des FC: Schnelles Umschaltspiel und ein variabler Positionsangriff brachten die Mannen von Jan Vetrovec und Mario Baier immer wieder in Bedrängnis. Im Derby gilt es, die Lehren aus dem Obertraubling-Spiel zu ziehen. Die Doktor-Eisenbarth-Städter müssen ein gutes Rückzugsverhalten an den Tag legen und über eine starke Abwehrarbeit, vor allem gegen die Rückraumspieler des FC, ins Spiel zu kommen. Trainer Vetrovec gibt sich zuversichtlich: "Wenn es uns gelingt, als Einheit aufzutreten, können wir die 60 Minuten erfolgreich gestalten“, so der tschechische Übungsleiter.

Zum Vergleich zweier Bezirksoberliga-Aufsteiger reist die Damenmannschaft nach Altdorf. Die Spielerinnen von Josef Bauer müssen sich bei den Mittelfranken behaupten. Die Gastgeberinnen rangieren derzeit auf Platz vier und überzeugten bislang vollends. Vor allem im Rückraum verfügt der TV über gefährliche Spielerinnen, wie sich in den letzten beiden Spielzeiten zeigte, als die Doktor-Eisenbarth-Städterinnen in den vier Vergleichen das Feld nur einmal als Sieger verließen. Wie beim Erfolg gegen die HG Amberg hoffen die HV-Damen, dass sie die richtige Mischung zwischen schnellem Umschalten und ruhigem Aufbauspiel finden. Wenn es den Oberviechtachern gelingt, neben der mannschaftlichen Geschlossenheit auch ihre individuellen Stärke einzubringen, haben sie in Altdorf durchaus Chancen.

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